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Kategorien » ‘Allgemein’

Nikolaikirche Heilbronn

13. Dezember 2019 von

Lesung in den Frauenräumen im Dezember

12. Dezember 2019 von

Das Ende des Individualverkehrs in der Stadt

12. Dezember 2019 von

Leserbrief in der Heilbronner Stimme vom 10.12.2019:

Klick zum Vergrößern…      © Heilbronner Stimme

Haushaltssitzung im Kreistag

11. Dezember 2019 von

Am 9.12.2019 war die Haushaltssitzung des Kreistags im Bad Rappenauer Kurhaus. Nach 7 Reden der verschiedenen Fraktionsvorsitzenden und Gruppensprecher hielt Florian Vollert seine Rede für DIE LINKE. Nach der hier dokumentierten Rede findet ihr die Stimmergebnisse für die Anträge, die doch etwas Bewegung im Kreistag abbilden.

Hier die Rede:

Sehr
geehrter Herr Piepenburg, sehr geehrte Kreistagsmitglieder, sehr geehrte
Zuhörerschaft,

dieser
Haushalt hat eine Besonderheit, die Kreistagsverwaltung möchte die Kreisumlage
um 2 %-Punkte senken. Das bedeutet, wir haben anscheinend genug Geld. Wir sehen
aber durchaus die Notwendigkeit für weitere Investitionen auf Kreisebene.

Schilderwahn: Einbahnstraße Uhland – Gymnasiumstraße

10. Dezember 2019 von

Früher konnte man hier von der Wollhausstraße kommend, auf dem rechten Gehweg entgegen der Einbahnstraße / Uhlandstraße fahren. Man sieht noch die ehemals rote Pflasterung. Jetzt darf man auf der Straße fahren:

 

Dumm nur, dass man anschließend nicht mehr nach rechts in die Gymnasiumstraße weiterfahren darf. Dann fährt man halt wie früher auf dem Gehweg. Das rote Pflaster und sogar ein Fahrrad-Piktogramm sind ja noch da:

 

Nach ca. 200 m kann man dann übrigens nach links in die neue Fahrradstraße / Titotstraße einbiegen um zu sehen, wie Radinfrastruktur auch aussehen kann, wenn man will.

Lesetips für dunkle Winterabende

9. Dezember 2019 von

Auch zum verschenken…

Unter „Buch-Empfehlungen“ findet Ihr Hinweise auf Lesestoff – Bücher und Magazine, die wir Euch vom Aktionsbündnis quasi als Auswahl sehr empfehlen können.
Neu dabei zum Beispiel jetzt das Buch „Der Kastor kommt! Eine Beziehungsgeschichte“ von Wolfgang Ehmke oder das Buch „Klimakämpfe – »Wir sind die fucking Zukunft«“ von Hanna Poddig.

Link zur Rubrik: /literaturtips

Solidarität verbindet – Unterstützung für die Rote Hilfe e.V.

8. Dezember 2019 von

Teil der Kampagne „Solidarität verbindet“ der Roten Hilfe e.V. ist es, Personen des öffentlichen Lebens zu gewinnen, die Rote Hilfe öffentlich zu unterstützen. Eine ganze Reihe Musiker*innen, Autor*innen und anderer Kultur- sowie Wissenschaffender, haben uns Statements zukommen lassen, mit denen sie ihre Wertschätzung für unsere Solidaritätsarbeit kundtun – und die Zahl wächst ständig weiter.

Die aktuelle Liste findet ihr hier, wo sich die heutigen Unterstützer*innen in der illustren Gesellschaft von Intellektuellen der Weimarer Republik finden, die sich für die damalige Rote Hilfe Deutschland einsetzten.

Das Kaffeehaus Hagen und die Radfahrer/innen

7. Dezember 2019 von

Unser lokaler Kaffee-Röster Hagen ist wohl so stolz auf seinen Fahrradparkplatz mit praktisch zwei Stellplätzen, dass er dem jetzt ein kreatives Schild spendiert hat:

Im Gegenzug hat er aber auch klargestellt, dass er vor dem Eingang keine Fahrräder haben will. Zumindest erkennt man auf den zweiten Blick, dass die Fahrräder auf den Schildern beidseits der Eingangstüren durchgestrichen sind. Schade, denn da die linke Tür nicht zu benutzen ist, wäre davor ein prima Abstellplatz.
Aber jetzt vor Weihnachten scheint das Verbot ohnehin nicht zu gelten, denn wie man sieht, werden die Schilder zugehängt:

Linke Kreisrätin zu Naturschutz und Ertrag in der Landwirtschaft.

6. Dezember 2019 von

Am 5. Dezember 2019 fand in der Gemeindehalle Gochsen eine Veranstaltung zum Thema „Landwirtschaft zwischen Naturschutz und Ertrag“ statt. Der Saal war übervoll, die Teilnehmer zu mehr als ¼ Landwirte, konventionelle und ökologische, dementsprechend auch Naturschutzbefürworter und -kritiker. Frau Isabell Huber, MdL von der CDU, berichtete vom Stand des Volksbegehrens: da es gegen einen Entscheid zu viel Widerstand gab, sitzen jetzt beteiligte Gruppen, Verbände und Politiker an einem Runden Tisch und verhandeln einen Kompromiss, also z.B., dass in Steuobstwiesen „ein bisschen“ gespritzt werden darf. Das allein ist für mich schon völlig unverständlich, denn um die großen Kronen von Hochstämmen zu spritzen, braucht man Unmengen an Spritzmaterial und das, obwohl man nur Mostobst, kein Tafelobst produziert. Da insbesondere alte Streuobstbäume und die artenreichen, weil nicht intensiv genutzten Wiesen darunter ein Biotop an sich darstellen, ist ein solcher „Kompromiss“ für mich nicht akzeptabel.
Schwerpunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Prof. Dr. Johannes Steidle von der Uni Hohenheim, der sich seit Jahren mit dem Rückgang der Insekten, den Ursachen, den Folgen, also dem Schaden im gesamten Ökosystem, und den Möglichkeiten dem entgegenzusteuern, befasst.
Neben der Lichtverschmutzung, die vor allem die Nachtinsekten beeinträchtigt, ist tatsächlich die Landwirtschaft Hauptverursacher des Insektensterbens (die Zivilisation ist es deshalb nicht, weil sie einen sehr kleinen Anteil an der Gesamtfläche beansprucht, auch wenn das in Ballungsgebieten anders aussieht, den größten Flächenanteil beanspruchen Landwirtschaft und Wald):
• hochgedüngte und intensiv bewirtschaftete Grünlandflächen bieten nicht den Artenreichtum, den die auf bestimmte Futterpflanzen spezialisierten Insekten brauchen
• Herbizide, wie Glyphosat z.B., töten nicht nur indirekt durch Ausrottung der Futterpflanzen, sondern auch direkt durch ihre Giftwirkung, sie sind damit auch Pestizide.
• Reine Pestizide natürlich erst recht
• all diese Störfaktoren werden noch verstärkt durch weiträumige Felder, Monokultur, und treten nicht so schädlich auf in kleinräumigen, abwechslungsreichen Strukturen.
• Bioland Landwirt Tobias Heiss fügte in seinem Praxisbericht noch einen interessanten Aspekt hinzu: neue, einzig verfügbare Sorten sind teilweise keine Nahrungsquelle für Insekten mehr. Z.B. hat er bei seinen Öl-Sonnenblumen beobachtet, dass sie keine Insekten anziehen. Andere Sorten sind aber nicht mehr erhältlich.
Dass deshalb die Landwirtschaft in Pflicht und Verantwortung steht, ist völlig klar. Handlungsmöglichkeiten sind: Renaturierung wenigstens eines kleinen Anteils der Grünlandflächen, Reduzierung bis Verzicht auf sog. „Pflanzenschutzmittel“, die, wie eine Grafik anschaulich zeigte, den meisten Landwirten gar keine Mehreinnahmen bringen, Aufhebung der Schäden durch die Flurbereinigung, d.h. Schaffung kleinräumigerer, abwechslungsreicherer Strukturen, Rücksichtnahme bei Mahdtechniken. Die Gesellschaft muss aber ihren Beitrag leisten, indem sie den Mehraufwand und die Ertragseinbuße der Naturlandwirte finanziell ausgleicht und bereit ist, für die bessere, ökologischere Qualität der Produkte auch höhere Preise zu zahlen. (lrt)

11.12 | Jahresempfang EnerGeno | Museum im Deutschhof

6. Dezember 2019 von

Die EnerGeno lädt ein zum Jahresabschluss.
Mit leckeren Häppchen und anspruchsvoller Kost.

Am Mittwoch, den 11. 12 .2019 ab 19 Uhr im Museum im Deutschhof, Deutschhofstraße 6, Heilbronn

#NotMyKlimapaket – Wie fossiler Konzern-Lobbyismus Klimapolitik und Energiewende gefährdet

Im Vortrag schaut Tina Ternus hinter die Kulissen der Politik und geht auf Lobbymethoden und intransparente Kommunikationskampagnen ein, die sowohl auf die Energiewende als auch auf das Klimapaket Einfluss genommen haben und dabei das Pariser 1,5°C-Ziel völlig übergehen. Sie zeigt auf, wie aus einer Debatte um Kohleausstieg 2030 Emissionshandel mit Höchstpreis wurde und wer die Akteure sind, die das vorangetrieben haben. Die Ingenieurin und Energieautorin, die in der Photovoltaikbranche tätig ist, ist seit ihrer Studienzeit Aktivistin für Energiewende und Klimaschutz, recherchiert seit vielen Jahren investigativ zur Beeinflussung durch fossil-atomaren Konzern-Lobbyismus und hat für ihre Arbeit 2016 den Schönauer Stromrebellen-Preis erhalten.