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Buch-Tips zum Thema Energiewende!

11. Februar 2019 von

Zum Thema Energiewende zwei sehr empfehlenswerte Bücher von Hermann Scheer

* Hermann, Scheer: Sonnenstrategie, Serie Piper
* Hermann, Scheer: Solare Weltwirtschaft, Strategie für die ökoligische Moderne, Kunstmann Verlag

Beide Bücher sind von Hermann Scheer und bereits 1995 und 1999 erschienen. Aber – sie sind gerade aktueller denn je in Bezug auf seine Analysen und Vorschläge zur solaren Energiewende und deren mächtige Gegner!
Sie sind beide nicht mehr lieferbar, jedoch antiquarisch erhältlich, bzw. in auch in Büchereien.

„Schluss jetzt – Atomausstieg sofort!“

11. Februar 2019 von

Rückschau zum Sonntagsspaziergang am 3. Februar

Seit der Atomkatastrophe im März 2011, also innerhalb von nunmehr acht Jahren, sind mit dem sogenannten Atomausstieg nur zwei AKWs abgeschaltet worden – und aktuell immer noch sieben Atomkraftwerke in Betrieb. Diese bremsen inzwischen zusammen mit den Kohlekraftwerken die weitere rasche Energiewende aus und verstopfen die Leitungen mit fossilem, umweltschädlichem Strom. Erst Ende 2019 soll mit Philippsburg 2 ein weiteres AKW vom Netz; die sechs größten und gefährlichsten Atomkraftwerke in Deutschland dürfen mit diesem sogenannten Atomausstieg von 2011 sogar noch bis Ende 2021 und Ende 2022 weiter laufen.
So nicht – Atomausstieg sieht anders aus!
Im Artikel könnt Ihr den Redebeitrag von H. Würth an diesem kalten Sonntag Nachmittag vor dem AKW Neckarwestheim anhören.
Im März gibt es dann keinen Sonntagsspaziergang, sondern die große Fukushima-Jahrestag-Demo am 10.3. Der nächste Anti-Atom-Protestspazerigang zum AKW findet dann wieder am Sonntag, 7. April statt, Treff 14:00 Uhr auf der „Schönen Aussicht“.

Unterstützer*innen gesucht: Demo „Fukushima: Energiewende jetzt statt Atom & Kohle!“

16. Januar 2019 von

Liebe Freundinnen und Freunde, wir bitten um Unterstützung für die Demonstration „Fukushima: Energiewende jetzt statt Atom & Kohle!“ am 10. März:

Demo zum AKW Neckarwestheim
„Fukushima:
Energiewende jetzt statt Atom & Kohle!“

Sonntag, 10.03.2019
Beginn 13:00 Uhr
Treff: Bahnhof Kirchheim/Neckar
www.endlich-abschalten.de

Veranstalter*innen: Bündnis Fukushima-Neckarwestheim (Einzel-Initiativen hier)

Atomstrom: Schluss jetzt – Atomausstieg sofort!

8. Januar 2019 von

03. Februar 2019 – Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim

Nach dem Super-GAU im März 2011 in Fukushima/Japan – in drei Atomkraftwerken kam es zu einer radioaktiven Kernschmelze – gab es in Deutschland trotzdem keinen sofortigen Atomausstieg. Genau dies wurde jedoch politisch als Tatsache dargestellt und ist leider bis heute Teil der öffentlichen Wahrnehmung und Meinung.
Die Fakten sehen anders aus: statt des sofortigen Atomausstiegs wurden nur 8 Atomkraftwerke abgeschaltet, die anderen 9 Atomkraftwerke erhielten eine Betriebserlaubnis über viele weitere Jahre und erzeugen weiter hochradioaktiven Atommüll sowie umwelt- und gesundheitsschädlichen Atomstrom.  

Auch 2019 – Information und Protest!

11. Dezember 2018 von

Termine der Anti-Atom-Sonntagsspaziergänge 2019

Immer wieder Sonntags lädt das Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckarwestheim zu Protest und Information ans AKW Neckarwestheim ein. Auch im Jahr 2019 finden die Anti-Atom-Spaziergänge meistens am ersten Sonntag des Monats statt. Das Thema (und ggf. den Ort) des Sonntagsspazierganges geben wir immer ungefähr zwei Wochen vorher auf unserer Internetseite und auf Flyern bekannt.
Für die Mobilisierung haben wir wieder Postkarten, die Ihr jetzt gerne bei uns auch in größeren Mengen bestellen könnt. Auf diesen findet sich die Jahres-Termin-Übersicht.
Der nächste Sonntagsspaziergang findet am 3. Februar 2019 statt – Schon jetzt herzliche Einladung! Ebenfalls schon vormerken: Den Termin der Fukushima-Jahrestag-Demo am 10. März, ebenfalls am AKW Neckarwestheim.

Erneuerbare: Gegenwind statt Förderung?!

4. Dezember 2018 von

Rückblick zum Dezember-Sonntagsspaziergang

In den letzten 10 Jahren hat sich die dezentrale, regenerative Energiewende sehr gut entwickelt und die Prognosen der Stromerzeugung jährlich übertroffen. Wind und Sonne liefern seit Jahren einen stark zunehmenden Anteil der Stromversorgung. Inzwischen stehen sich zwei total unterschiedliche Erzeugungs- und Besitzstrukturen gegenüber: Auf der einen Seite die bisherigen Konzerne mit ihren fossilen Atom- und Kohlekraftwerken, die weiter umweltschädlichen und gesundheitsgefährdenden Strom aus Großkraftwerken erzeugen wollen. Auf der anderen Seite die dezentralen, lokalen Windräder und über 1,5 Millionen Photovoltaikanlagen, die umweltfreundlichen Strom liefern – sich jedoch zu 95% nicht im Besitz der Energiekonzerne befinden. Deshalb gibt es jetzt massiven politischen Gegenwind.
In seiner ausführlichen Rede informierte Heiner Blasenbrei-Wurz beim Sonntagsspaziergang über den Stand der Dinge. Ihr könnt den Beitrag hier nachhören.

Energiewende: Gegenwind statt Förderung!

16. November 2018 von

Info & Protest – Anti-Atom-Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim
2.12. – Mit dem Energie-Experten Heinrich Blasenbrei-Wurtz

Im ersten Halbjahr 2018 gab es einen neuen Rekord bei der regenerativen Stromerzeugung.  Der Anteil der Nettostromerzeugung durch erneuerbare Energien – hauptsächlich Wind und Photovoltaik – lag bei 41%. Das ist die gute Nachricht. Durch die neuen rechtlichen Zwangsvorschriften mit den jährlichen Zubaukorridoren bei Wind an Land und bei Photovoltaik in Verbindung mit dem Ausschreibungszwang wird seit 2017 der Zubau von neuen Windrädern und neuen Photovoltaikanlagen massiv ausgebremst. Eine Folge davon: in Baden-Württemberg werden in den nächsten Jahren überhaupt keine neuen Windräder mehr gebaut werden!

Gerade noch mal durch den TÜV gekommen – EnBW flickt bis zum Super-GAU

8. November 2018 von

Provisorisch geflicktes, rostiges Rohr mit TUEV-SiegelKurz nach Mitternacht in der Frühe des 8.11.18 ging das AKW GKN II wieder in den Leistungsbetrieb. Die Atomaufsicht glaubt, alle 16000 Heizrohre wüssten, dass sie erst brechen dürfen, wenn sie vorher geleckt haben, und das stark genug, um rechtzeitig zu einer Schnellabschaltung zu führen. Sie hat bis heute der Öffentlichkeit nicht erklärt, wie Spannungsrisse des Altreaktors durch Änderungen der Wasserchemie künftig verhindert werden sollen. Oder zumindest verlässlich bis zur nächsten Jahresrevision gebremst werden sollen. Die Auflagen der Atomaufsicht für die EnBW sollen belegen, dass Sicherheit höchste Priorität hat. Wäre das so, dann würde der Reaktor vorsichtshalber auf Dauer stillgelegt. Die Auflagen beweisen allerdings, dass auch der Atomaufsicht der altersmarode Zustand des seit 29 Jahren mechanisch, thermisch und radioaktiv belasteten Materials klar ist. Trotzdem lässt sie zu, dass das AKW ein weiteres Jahr im Blindflug betrieben wird…

Atomausstieg, AKW-Laufzeiten & Entschädigungen

5. November 2018 von

Zusammenfassung der Rede vom Sonntagsspaziergang am 04.11.2018
(Audio-Mitschnitt am Ende des Artikels)

Liebe Atomkraftgegnerinnen, liebe Atomkraftgegner,
heute beleuchten wir als Aktionsbündnis auf unserem Protest-Sonntagsspaziergang die „Energiepolitische Situation“. Hier treffen inzwischen zwei total unterschiedlich Welten und Interessengegensätze aufeinander. Die fossilen Großkraftwerke hauptsächlich Atom und Kohle mit ihren „Altkonzernen“ und zentralen Machtstrukturen in der Erzeugung und Verteilung der Energie. Auf der anderen Seite die sich dezentral und regenerativ „von unten“ entwickelnde neue Energiewende-Welt. Mit ganz anderen Besitz- und Erzeugerstrukturen in dezentraler und regionaler Form. Diese Interessenkonflikte nehmen zu.
Dann gibt es ja vordergründig einen Atomausstieg. Was ist da wie geregelt, beim „Atomausstieg Nr. 1“ von 2002, bei den Laufzeitverlängerungen 2010 und nach Fukushima 2011 mit dem Atomausstieg Nr. 2?!

Jetzt Einwenden gegen die fortgesetzte Gefährdung von Mensch und Natur!

30. Oktober 2018 von

Sammel-Einwendung zur 2. Abbaugenehmigung von GKN I – letzte Frist Mo. 5.11.18

(atomerbe-neckarwestheim.de) Am 3.2.2017 wurde die erste Stilllegungs- und Abbau-Genehmigung („1. SAG“) für das GKN I erteilt. Damit konnte die EnBW/EnKK die Abriss-Arbeiten beginnen. In der damaligen Öffentlichkeitsbeteiligung (2015) hatten wir kritisiert, dass praktisch alle entscheidenden Themen (u.a. radiologisches Gesamtkataster) ausgeblendet waren.
Die atomrechtliche Genehmigung erlaubt nun in großem Umfang die Verteilung von Radioaktivität in unsere Umwelt und setzt die Bevölkerung vemeidbaren Gefahren aus: z.B. Abbau trotz Brennelementen im AKW und des aktiven zweiten AKWs vor Ort, Freigabe von radioaktivem Material, Abgabe von Radioaktivität in Luft und Neckar, unzureichende Umweltverträglichkeitsuntersuchung, unnötige Transporte von radioaktiven Material.
Aktuell geht es um den zweiten Schritt der Abbau-Genehmigung („2. AG“) für das GKN I. Die von den Bürgerinitiativen eingeforderte Öffentlichkeitsbeteiligung droht erneut zur Farce zu werden, denn die Mängel des ersten Verfahrens werden fortgesetzt. Dieses Mal wird sogar komplett auf eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung verzichtet, da das Vorhaben laut Umweltministerium angeblich „keine zu berücksichtigenden erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen“ habe.