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Tags » ‘Energiewende’

Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!

22. Mai 2020 von

Energiewende-Infos des Aktionsbündnis – auch als Flyer zum verteilen

Seit 2009 haben die Erneuerbaren bei der Stromerzeugung so richtig zugelegt. Der regenerative Stromanteil stieg im Jahr 2019 auf fast 50% (46%) der Nettostromerzeugung an. Dies vor allen Dingen durch Wind an Land und die Photovoltaik. Sie sind inzwischen die effektivste und günstigste Form der Stromproduktion. Außerdem Klima- und gesundheitsfreundlich, im Gegensatz zu allen fossilen Energien wie Kohle, Atom, Gas und Öl. Die rasche weitere dezentrale, regenerative Energiewende wird jedoch politisch durch Ausbremsgesetze massiv zu Gunsten der bisherigen fossilen Energiekonzerne behindert.

Klimaschutzgesetz kommt: „Der Anfang ist geschafft“

13. Mai 2020 von

Zur Einigung beim Klimaschutzgesetz sagt unsere Landesvorsitzende Sandra Detzer:

„Baden-Württemberg bekommt ein neues und ambitioniertes Klimaschutzgesetz. Das ist ein grünes Kernanliegen. Und wir haben den Durchbruch bei der Solarpflicht geschafft. Sie kommt für Nicht-Wohngebäude, etwa Gewerbehallen, die meist große Flächen haben. Das ist bundesweit einmalig und ein echter Grüner Erfolg. Wir hätten uns auch eine Solarpflicht für Wohngebäude gewünscht, denn das rechnet sich ökologisch und ökonomisch. Aber der Anfang ist geschafft.“

Der Beitrag Klimaschutzgesetz kommt: „Der Anfang ist geschafft“ erschien zuerst auf gruene-bw.de.

April 2020 | Neuer Mitarbeiter bei der EnerGeno

1. April 2020 von

Willkommen bei der EnerGeno lieber Johann!

Da es für eine wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung der EnerGeno entscheidend ist, weiterhin neue Projekte zu generieren und auch unseren Kundenstamm bei Strom- und Gaskunden weiter auszubauen, haben wir für diese Aufgabe einen neuen Mitarbeiter gewinnen können. Hiermit möchten wir euch unseren neuen Kollegen Johann Löwen vorstellen. Er hat jahrelange Erfahrung im Bereich Akquise und Vertrieb im Energiesektor und wird uns hier mit seiner fachlich kompetenten und unerschrockenen Art sicherlich weiterhelfen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und viele erfolgreiche, gemeinsame Projekte.

11.12 | Jahresempfang EnerGeno | Museum im Deutschhof

6. Dezember 2019 von

Die EnerGeno lädt ein zum Jahresabschluss.
Mit leckeren Häppchen und anspruchsvoller Kost.

Am Mittwoch, den 11. 12 .2019 ab 19 Uhr im Museum im Deutschhof, Deutschhofstraße 6, Heilbronn

#NotMyKlimapaket – Wie fossiler Konzern-Lobbyismus Klimapolitik und Energiewende gefährdet

Im Vortrag schaut Tina Ternus hinter die Kulissen der Politik und geht auf Lobbymethoden und intransparente Kommunikationskampagnen ein, die sowohl auf die Energiewende als auch auf das Klimapaket Einfluss genommen haben und dabei das Pariser 1,5°C-Ziel völlig übergehen. Sie zeigt auf, wie aus einer Debatte um Kohleausstieg 2030 Emissionshandel mit Höchstpreis wurde und wer die Akteure sind, die das vorangetrieben haben. Die Ingenieurin und Energieautorin, die in der Photovoltaikbranche tätig ist, ist seit ihrer Studienzeit Aktivistin für Energiewende und Klimaschutz, recherchiert seit vielen Jahren investigativ zur Beeinflussung durch fossil-atomaren Konzern-Lobbyismus und hat für ihre Arbeit 2016 den Schönauer Stromrebellen-Preis erhalten.

Übersicht und Fakten zur Energiewende

19. September 2019 von

Aktiver Klimaschutz statt Ausbremsen der Energiewende!

Die regenerative Stromproduktion hat seit 2010 jährlich kräftig zugelegt. Von 23% Nettostromerzeugung 2010 auf mittlerweile 47% im ersten Halbjahr 2019. Dies mit Wind an Land und vor allen Dingen der Photovoltaik. Würde diese Dynamik fortgeführt, hätten wir bis 2030 eine 100%ige regenerative Stromerzeugung. Strom aus Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung benötigt keine Hochspannungsleitungen, deckt Eigenbedarf und wird regional in die Mittelspannungs- und Verteilnetze eingespeist/verbraucht.
Die 30.500 Windräder, die 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen, die 2,2 Millionen Solarthermien erzeugen die Energie regional statt in zentralen fossilen Großkraftwerken. Sie haben einen höheren Nutzungsgrad als diese und sind umweltfreundlich. Allerdings gehören sie nicht einmal zu 5% den bisherigen Energiekonzernen.
Die Energiekonzerne haben massiv Druck gemacht und die Politik hat zu ihren Gunsten agiert. Bereits seit 2014 wurden Gesetze zum Ausbremsen der erfolgreichen dezentralen Energiewende gemacht. Die EEG-Umlage wurde durch andere Kosten erhöht: durch viele Industrieausnahmen, den Zwang für die Verbraucher, alle Netzkosten der Off-Shore-Anlagen bezahlen zu müssen, oder Stilllegungsprämien für alte fossile Kraftwerke usw. wurde eine Kostenverteilung von den Energiekonzernen und Netzbetreibern hin zu den Verbrauchern vorgenommen.

Musterländle für Klimaschutz

24. Juli 2019 von

Die Klimakrise ist das drängendste Thema unserer Zeit. Als letzte Generation haben wir die Chance, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. 2018 war das wärmste Jahr in Baden-Württemberg seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Ein Hitzerekord folgt mittlerweile dem anderen. Die wärmsten Sommer fielen allesamt auf die vergangenen Jahre. Die Folgen: Rekord-Trockenheit. Ernteausfälle. Wasserknappheit.

Von Dr. Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand für Grüne Blätter 2/2019: Klimakrise.

Wir können damit umgehen. Noch. In anderen Teilen der Erde dagegen nicht mehr. Der Zyklon in Mosambik. Überschwemmungen in den USA und China. Die Dürre
am Horn von Afrika. Die Klimakrise nimmt Menschen die Lebensgrundlage. Zahlreiche Arten sind mittlerweile von der Klimakatastrophe bedroht, zum Beispiel die Korallenriffe. Unser Klimasystem steht kurz davor, kritische Schwellenwerte zu erreichen. Sind diese Kipppunkte erreicht, gibt es keinen Weg zurück.

Klagen fürs Klima

24. Juli 2019 von

Um das Klima ambitionierter zu schützen, wird nun geklagt. Zehn Familien aus fünf EU-Staaten, Kenia und Fidschi sowie ein schwedischer Jugendverband führen einen Rechtsstreit gegen die Klimaziele der EU. Und der Andenbauer Saúl Luciano Lliuya klagt gegen RWE. Die Umweltorganisation Germanwatch unterstützt diese Klagen. Wir haben mit dem Politischen Geschäftsführer Christoph Bals darüber gesprochen.

Das Gespräch führte Marcel Emmerich für Grüne Blätter 2/2019: Klimakrise.

Worum geht es bei der Klage gegen die Europäische Union?

Neue Häuser braucht das Land

24. Juli 2019 von

Wenn Deutschland bis 2050 klimaneutral werden soll, braucht es eine grundlegend andere Baupolitik. Alle neu zu entwickelnden Baugebiete müssen künftig mindestens klimaneutral sein oder besser noch: mehr erneuerbare Energie erzeugen, als sie selbst verbrauchen. Denn mehr als 30 Prozent der CO2-Emissionen entstehen rund ums Haus – beim Bauen und Heizen, über Warmwasser und Strom.

Ein Beitrag von Michaela Schorpp für Grüne Blätter 2/2019: Klimakrise.

Konkrete Klimaschutzpolitik steht und fällt mit einer nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung sowie Baulandentwicklung. Die Logik ist einfach: Gebäude, die heute gebaut werden, stehen mindestens 50 Jahre! Deshalb sind sie so zu planen, dass sie zukünftigen Gebäudestandards gerecht werden, um die CO2-Emissionen der Altbauten rechnerisch neutralisieren zu können. Eine Art Generationenvertrag für die Gebäudesubstanz – die Jungen tragen und versorgen die Alten mit.

„Die nächsten Jahre sind entscheidend“

24. Juli 2019 von

Der Club of Rome hat schon in den 70er Jahren die „Grenzen des Wachstums“ vorausgesagt, seit Jahren warnen Wissenschaftler*innen vor den drastischen Folgen der vom Menschen verursachten Erderwärmung. In der politischen Debatte wurde das dennoch lange zur Seite geschoben. Im Interview spricht unser Umweltminister Franz Untersteller über wirksame Instrumente und die Chancen der neuen Klimabewegung.

Das Gespräch führte Caroline Blarr für Grüne Blätter 2/2019: Klimakrise.

„Fridays for Future“ hat etwas geschafft, was bisher keiner Klimakonferenz gelungen ist: Klimaschutz steht an der Spitze der politischen Agenda. Warum hat das so lange gedauert?

Energiewende statt Kohle, Öl und Atom!

15. Juli 2019 von

Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!

Ab 2010 haben die Erneuerbaren bei der Stromerzeugung so richtig zugelegt. Der regenerative Stromanteil stieg von 2010 mit 19% auf über 40% im Jahr 2018. Das ist die gute Nachricht. Die rasche weitere dezentrale Energiewende wird jedoch inzwischen seit 2017 zu Gunsten der bisherigen fossilen Energiekonzerne massiv behindert. Wie geht das? 

Seit 2017 sind neue gesetzliche Regelungen in Kraft, die praktisch bedeuten:

¬ es gibt für jedes Windrad einen Ausschreibungszwang
¬ dieser gilt auch für alle größeren Photovoltaikanlagen
¬ es gibt jährliche Zubau-Korridore zum Abwürgen der dezentralen Energiewende