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Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Author: Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Mitglied seit: 2011-11-10 10:17:29

Beiträge von Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim:

GKN II – nicht mehr in Betrieb nehmen!

6. Juli 2020 von

Protest wegen AKW-Sicherheitsriko GKN 2 und Energiewende-Ausbremsgesetze

Seit dem 19. Juni ist das GKN 2 aufgrund der Jahresrevision abgeschaltet. Knapp 100 Menschen forderten beim Juli-Sonntagsspaziergang: Es darf nicht mehr in Betrieb genommen werden!
Im Block 2 in Neckarwestheim gibt es seit Jahren das gravierende Sicherheitsproblem mit Heizrohren in den vier Dampferzeugern. Dort findet die Wärmeabgabe aus dem atomaren Betrieb des radioaktiven Primärkreislaufs in den sog. Sekundärkreislauf unter hohen Temperaturen und starkem Druck statt. In zahlreichen Heizrohren besteht eine Spannungsrisskorrosion. Dadurch kann es zum Austreten von Radioaktivität kommen, im schlimmsten Fall zum Super-GAU in Neckarwestheim.
Die EnBW verharmlost seit mehreren Jahren dieses Problem und leugnet eine Gefährdung. Und das grüne Umweltministerium hat in der Vergangenheit den Weiterbetrieb trotz einer steigenden Zahl von Risiko-Heizrohren genehmigt. So nicht. Die Gesundheit der Bevölkerung muss vor dem atomaren Risiko und den Gewinninteressen der EnBW stehen. Der Block 2 in Neckarwestheim muss aus Sicherheitsgründen für immer vom Netz und darf nicht mehr hochgefahren werden!

AKW Neckarwestheim II: Gefährliche Risse

19. Juni 2020 von

„Riss-Reaktor abschalten bevor es kracht!“

Untersuchungen im AKW Neckarwestheim II haben bereits im September 2019 zum dritten Mal in Folge Schäden in den Dampferzeugern aufgedeckt. Fast 300 Rohre weisen zum Teil tiefgehende Risse auf. Expert*innen warnen, dass ein Bruch der Rohre einen Störfall bis hin zur Kernschmelze auslösen könnte. Trotzdem hatte das Umweltministerium in Stuttgart den Reaktor – wie schon nach den Rissfunden im Herbst 2018 – wieder ans Netz gelassen. Am 19. Juni begann EnBW trotz Corona mit der „Revision“ des AKW.
Mit Beginn der Revision haben der BUND Baden-Württemberg, der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt bei einer Pressekonferenz den Antrag auf Austausch wesentlicher Bauteile des AKWs Neckarwestheim ans Umweltministerium Baden-Württemberg vorgestellt.
Nach Informationen der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt haben sich auch in den vergangenen Monaten neue Risse in den Dampferzeuger-Heizrohren gebildet. Das ist das Ergebnis der aktuellen Riss-Untersuchungen, über die weder EnBW noch das Umweltministerium bisher öffentlich informiert haben. Atomkraftgegner*innen fordern „Riss-Reaktor abschalten, bevor es kracht“ und projizierten in der Nacht auf Mittwoch 8.7.20 einen gigantischen, wachsenden Riss auf die Reaktorkuppel. Hierzu die gemeinsame Presseerklärung der Anti-Atom-Initiativen vom 8.Juli:

Atomausstieg sofort!

27. Mai 2020 von

Sonntag, 5. Juli: Anti-Atom-Sonntagsspaziergang Neckarwestheim

Liebe Freund*innen, für Sonntag den 5. Juli 2020 laden wir Euch wieder zu einem Nachmittag mit Information und Protest ein! Das Thema unseres Anti-Atom-Sonntagsspaziergang zu den Neckarwestheimer Atomanlagen lautet:
Alle 6 noch laufenden AKWs behindern die weitere Energiewende – Atomausstieg sofort!
Für die Mobilisierung zu dieser Aktion haben wir gedruckte Flyer, die Ihr bei uns einfach per Email bestellen könnt.
Wir machen am 5. Juli eine „Protest-Demo“ vor das AKW. Bringt bitte jede/r eine NMS-Maske mit. Wir werden auf die Abstandsregel achten. Leider wird es keinen Kaffee & Kuchen geben – aber ein Infostand zum „selbst bedienen“.
Und – wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Euch!

Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!

22. Mai 2020 von

Energiewende-Infos des Aktionsbündnis – auch als Flyer zum verteilen

Seit 2009 haben die Erneuerbaren bei der Stromerzeugung so richtig zugelegt. Der regenerative Stromanteil stieg im Jahr 2019 auf fast 50% (46%) der Nettostromerzeugung an. Dies vor allen Dingen durch Wind an Land und die Photovoltaik. Sie sind inzwischen die effektivste und günstigste Form der Stromproduktion. Außerdem Klima- und gesundheitsfreundlich, im Gegensatz zu allen fossilen Energien wie Kohle, Atom, Gas und Öl. Die rasche weitere dezentrale, regenerative Energiewende wird jedoch politisch durch Ausbremsgesetze massiv zu Gunsten der bisherigen fossilen Energiekonzerne behindert.

Radioaktive Gefahr immer noch aktuell!

23. April 2020 von

Super-GAU am 26. April 1986 – 34.Tschernobyl-Jahrestag

Durch die seit Anfang April brennenden Wälder in der Umgebung von Tschernobyl entstehen 34 Jahre nach dem Super-GAU neue radioaktive Wolken. Mit Cäsium 137 und Strontium, die immer noch weiträumig in der Umgebung des havarierten Atomkraftwerkes vorhanden sind, kommen akute gesundheitliche Gefährdungen auf die Tagesordnung. Nicht nur in der Ukraine, wo auch die Hauptstadt Kiew bereits erreicht wurde, sondern bis nach Europa kommt die radioaktive Strahlengefahr. So wie in Fukushima Wind und Regen die Radioaktivi-tät von den Bergen permanent neu weiter verteilen, geschieht dies jetzt durch die Waldbrände in Tscherno-byl. Und wie 1986 und in den Folgejahren werden auch heute wieder von Verantwortlichen in Ost und West die gesundheitlichen Gefährdungen durch die radioaktive Strahlung klein geredet und geleugnet.

Tschernobyl darf sich in Neckarwestheim nicht wiederholen!

21. April 2020 von

34.Tschernobyl-Jahrestag: Trotz Absage der Mahnaktion durch das Ordnungsamt: Initiativen fordern das Abschalten von GKN II

(Gemeinsame Presse-Info der Neckarwestheimer Anti-Atom-Initiativen) Die traditionelle Mahn- und Protestaktion am 34. Tschernobyl-Jahrestag vor dem Tor des AKW Neckarwestheim wird abgesagt. Das Ordnungsamt Ludwigsburg hatte zuvor deutlich gemacht, dass es die Aktion auch unter Schutzzusagen der Veranstalter nicht genehmigen werde. Die veranstaltenden Anti-AKW-Gruppen der Region bedauern dies, da der Infektions-Schutz aller TeilnehmerInnen die oberste Priorität gehabt hätte. „Das Recht auf politische Meinungsäußerung muss auch in Pandemie-Zeiten angemessen möglich sein“, fasst Dr. Jörg Schmid von der Aktion „Strom ohne Atom“ für die Veranstalter zusammen. Einen Rechtsstreit durch die Instanzen habe man aber nicht gehen wollen.

Transporttermin „CASTOR Sellafield – Biblis“ verschoben!

14. März 2020 von

Langfristiger Umgang mit Atommüll ungeklärt

(Bündnis CASTOR-Stoppen – https://castor-stoppen.de, 14.03.2020) Es waren leider nicht die umfangreichen Kritikpunkte am Sicherheitskonzept des Transports oder der Einlagerung des Atommülls im Zwischenlager Biblis, die für den am Donnerstag-Abend verkündeten Castor-Stopp sorgten. 6.000 Beamt*innen der Bundespolizei sollen gegen die Infektion mit dem Corona-Virus geschützt werden, begründet Bundesinnenminister Seehofer die Absage des Transporttermins für „Anfang April“. Dieser sinnlose Atommülltransport ist also nur verschoben und soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Warum gibt es diese CASTOR-Transporte überhaupt?

9. Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima/Japan

11. März 2020 von

Videomitschnitt der Demonstration am 8. März 2020 zum AKW Neckarwestheim

Im Artikel ein zweistündigser Videomitschnitt der Demonstration mit allen Redebeiträgen. Kundgebung in Kirchheim/Neckar, Demoumzug zum und Kundgebung beim AKW Neckarwestheim.
Die einzelnen Reden findet Ihr bei folgenden Zeiten:
 
40:19    Frau Norimatsu – Aktuelle Situation in Fukushima
50:55    Dr. Jörg Schmid – IPPNW-Kampagne Olympiade Japan
57:40    Grußwort der Anti-Atom-Bewegung in Kyoto
1:01:40 Christfried Lenz – Energiewende und Kohle-, Gas- und Atom-Ausstieg
1:24:00 Hans Heydemann zur Situation in Neckarwestheim

„Bildet Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften!“

10. März 2020 von

Redebeitrag von Christfried Lenz bei der Fukushima-Demo am 8.3.20

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter! Danke, dass ich einige Sätze an euch richten darf!
Das eigentlich Unfassbare ist eingetreten:  Bei den Problemen in Fukushima ist kein Ende abzusehen, die Atommülllagerung ist nach wie vor ungeklärt – und doch wird seit einiger Zeit ein erneuter Ausstieg aus dem  Atomausstieg wieder thematisiert.  Zum Beispiel von einem so exponierten Politiker wie dem NRW-Ministerpräsidenten und möglichen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet.
Der Boden, dass es hierzu kommen konnte, wurde von langer Hand bereitet. Entscheidend für die Erfolge der Anti-AKW-Bewegung war ja gewesen, dass sie nicht nur die Atomenergie ablehnte, sondern mit der lachenden Sonne die Alternative präsentierte: nämlich die erneuerbaren Energien.  –  Und genau hier: an der Möglichkeit der lebensfreundlichen Alternative zur Atomkraft – setzten die Kräfte, die die Profitmaximierung dem Lebensschutz vorziehen, die Axt an.

„Fukushima – Tokio“ – Demo Neckarwestheim

8. März 2020 von

Starke Demonstration in Neckarwestheim zum Fukushima-Jahrestag

(Presseinfo 08.03.2020 Bündnis Fukushima – Neckarwestheim www.endlich-abschalten.de) Auf Einladung des Bündnisses „Fukushima-Neckarwestheim“ fand heute am 08.03.2020 anlässlich des 9. Jahrestages (11. März) des dreifachen Super-GAUs in Fukushima/Japan eine Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim statt. Die Katastrophe in Japan ist auf absehbare Zeit immer noch nicht im Griff. Sie belastet dort das ganze Land, hat aber über Wasser, Luft und Warenverkehr Folgen für die ganze Welt. Nicht erst die aktuelle globale Virus-Welle zeigt, dass die Menschheit gegen derartige Bedrohungen gemeinsam und nachhaltig vorgehen muss. Leider passiert dieses Jahr das Gegenteil: die radioaktiven olympischen Spiele in Japan sind doppelt fatal: einerseits werden alle beteiligten Menschen gesundheitlich gefährdet, andererseits stärkt die Olympiade die unglaubliche Verharmlosung der Atomkatastrophe.