Anmelden



Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Author: Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Mitglied seit: 2011-11-10 10:17:29

Beiträge von Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim:

Fossile Kraftwerke statt rascher Energiewende?

8. Oktober 2019 von

Rückblick zum Sonntagsspaziergang am 6.10.19

Die EnBW hat Ende August die Genehmigung erhalten, ein neues fossiles Kraftwerk in Marbach zu bauen. Die Bundesnetzagentur hat dieses neue Gas-/Heizöl-Kraftwerk als sogenanntes Reservekraftwerk in Auftrag gegeben – die EnBW erhält dafür Subventionen, die über die EEG-Umlage und Steuermittel finanziert werden. Statt Stromspeicher für Wind- und Sonnenstrom als Ergänzung für eine 100%ige regenerative Energiewende erfolgt der Bau von fossilen Kraftwerken.
Gebaut sind sie schon  – die neuen Atomanlagen in Neckarwestheim: Das neue Lager für radioaktive Abfälle aus dem Abriss der beiden Atomkraftwerke – und das neue Gebäude mit dem Abluftkamin für radioaktive Gase, in welchem strahlendes Material aus dem Abriss „bearbeitet“ werden soll. Nach dem unverantwortlichen „Freimessen“ wird ein Großteil des Abrissmaterials nicht mehr als radioaktiver Abfall gelten, sondern über den normalen Wertstoffkreislauf im Alltag der Menschen landen.
Die rasche weitere dezentrale Energiewende wird inzwischen seit 2017 zu Gunsten der bisherigen fossilen Energiekonzerne massiv behindert. Wie ist das möglich? 
Diese und weitere Themen könnt Ihr im Kundgebungsbeitrag zum Sonntagsspaziergang hier nachhören. Der nächste Protestspaziergang findet (hoffentlich dann wieder ohne Regen) am 3. November statt – schon jetzt herzliche Einladung!

Statt rascher Energiewende: neues EnBW-Gaskraftwerk

30. September 2019 von

6.10.2019, 14:00 h: Sonntagsspaziergang zum Atomstandort Neckarwestheim

http://www.sfv.de/Am kommenden Sonntag (6.10.) findet der nächste Sonntagsspaziergang des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim zu den Neckarwestheimer Atomanlagen statt. Hierzu laden wir Euch herzlich ein!

Atomstandort Neckarwestheim:
Statt rascher Energiewende: neues EnBW-Gaskraftwerk

Sonntagsspaziergang am 6.10.2019 zum Atomstandort Neckarwestheim
Informationen & Protest | Treff um 14 Uhr
Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim direkt an der Kreisstraße

Übersicht und Fakten zur Energiewende

19. September 2019 von

Aktiver Klimaschutz statt Ausbremsen der Energiewende!

Die regenerative Stromproduktion hat seit 2010 jährlich kräftig zugelegt. Von 23% Nettostromerzeugung 2010 auf mittlerweile 47% im ersten Halbjahr 2019. Dies mit Wind an Land und vor allen Dingen der Photovoltaik. Würde diese Dynamik fortgeführt, hätten wir bis 2030 eine 100%ige regenerative Stromerzeugung. Strom aus Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung benötigt keine Hochspannungsleitungen, deckt Eigenbedarf und wird regional in die Mittelspannungs- und Verteilnetze eingespeist/verbraucht.
Die 30.500 Windräder, die 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen, die 2,2 Millionen Solarthermien erzeugen die Energie regional statt in zentralen fossilen Großkraftwerken. Sie haben einen höheren Nutzungsgrad als diese und sind umweltfreundlich. Allerdings gehören sie nicht einmal zu 5% den bisherigen Energiekonzernen.
Die Energiekonzerne haben massiv Druck gemacht und die Politik hat zu ihren Gunsten agiert. Bereits seit 2014 wurden Gesetze zum Ausbremsen der erfolgreichen dezentralen Energiewende gemacht. Die EEG-Umlage wurde durch andere Kosten erhöht: durch viele Industrieausnahmen, den Zwang für die Verbraucher, alle Netzkosten der Off-Shore-Anlagen bezahlen zu müssen, oder Stilllegungsprämien für alte fossile Kraftwerke usw. wurde eine Kostenverteilung von den Energiekonzernen und Netzbetreibern hin zu den Verbrauchern vorgenommen.

Übersicht und Fakten zur Energiewende

19. September 2019 von

Aktiver Klimaschutz statt Ausbremsen der Energiewende!

Die regenerative Stromproduktion hat seit 2010 jährlich kräftig zugelegt. Von 23% Nettostromerzeugung 2010 auf mittlerweile 47% im ersten Halbjahr 2019. Dies mit Wind an Land und vor allen Dingen der Photovoltaik. Würde diese Dynamik fortgeführt, hätten wir bis 2030 eine 100%ige regenerative Stromerzeugung. Strom aus Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung benötigt keine Hochspannungsleitungen, deckt Eigenbedarf und wird regional in die Mittelspannungs- und Verteilnetze eingespeist/verbraucht.
Die 30.500 Windräder, die 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen, die 2,2 Millionen Solarthermien erzeugen die Energie regional statt in zentralen fossilen Großkraftwerken. Sie haben einen höheren Nutzungsgrad als diese und sind umweltfreundlich. Allerdings gehören sie nicht einmal zu 5% den bisherigen Energiekonzernen.
Die Energiekonzerne haben massiv Druck gemacht und die Politik hat zu ihren Gunsten agiert. Bereits seit 2014 wurden Gesetze zum Ausbremsen der erfolgreichen dezentralen Energiewende gemacht. Die EEG-Umlage wurde durch andere Kosten erhöht: durch viele Industrieausnahmen, den Zwang für die Verbraucher, alle Netzkosten der Off-Shore-Anlagen bezahlen zu müssen, oder Stilllegungsprämien für alte fossile Kraftwerke usw. wurde eine Kostenverteilung von den Energiekonzernen und Netzbetreibern hin zu den Verbrauchern vorgenommen.

Klimaschutz nur durch Energiewende möglich

18. September 2019 von

Klima-Aktionstag am 20. September

Deutschland und die anderen Länder in Europa hatten sich verpflichtet bis zum Jahr 2020 (im Vergleich zu 1990) den Ausstoß des umweltschädlichen Treibhausgases CO2 um mindestens 40% zu reduzieren. Dieses Ziel wurde und wird von der Politik und der Industrie bewusst ignoriert. Die weltweiten Folgen sind  mittlerweile auch in Europa angekommen: starke Unwetter, Ertragsprobleme in der Landwirtschaft, Hitzeperioden und Temperaturanstieg. In Afrika sind seit Jahrzehnten ganze Regionen betroffen, eine Folge des Klimawandels sind laut UNHCR weltweit 20 Millionen Klimaflüchtlinge.
Wir rufen als Aktionsbündnis dazu auf, sich an den Demonstrationen von „Fridays for Future“ am Freitag, den 20.09.2019 zu beteiligen.
In Ludwigsburg ist der Treffpunkt um 12 Uhr am Bahnhof.

Atomkraftwerk Neckarwestheim II: Umweltschützer*innen fordern sofortige Stilllegung

12. September 2019 von

„Die Büchse der Pandora rostet in der Badewanne“ – Protestaktion am 13.09.

https://atomerbe-neckarwestheim.de(AG Atomerbe Neckarwestheim – https://atomerbe-neckarwestheim.de – 12.09.19) Deutlich zunehmende Schäden im Bereich der Dampferzeuger (Kühlkreislauf) – Protestaktion gemeinsam mit .ausgestrahlt am Fr. 13.9.19 vor dem GKN II – (Uhrzeit 13:30 Uhr, Treffen der TeilnehmerInnen ab 13 Uhr)
Bei der Revision 2019 des Atomkraftwerks Neckarwestheim II (GKN II) wurden zunehmende weitere Schäden im Bereich der Heizrohre in den Dampferzeugern entdeckt. Diese sind absolut sicherheitsrelevant, rasch fortschreitend trotz Gegenmaßnahmen, und hochgefährlich. Die Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim (Bürgerinitiativen und BUND-Regionalverband Heilbronn-Franken) fordert in aller Deutlichkeit die sofortige endgültige Abschaltung des altersschwachen AKWs.

Energiewende statt Kohle, Öl und Atom!

15. Juli 2019 von

Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!

Ab 2010 haben die Erneuerbaren bei der Stromerzeugung so richtig zugelegt. Der regenerative Stromanteil stieg von 2010 mit 19% auf über 40% im Jahr 2018. Das ist die gute Nachricht. Die rasche weitere dezentrale Energiewende wird jedoch inzwischen seit 2017 zu Gunsten der bisherigen fossilen Energiekonzerne massiv behindert. Wie geht das? 

Seit 2017 sind neue gesetzliche Regelungen in Kraft, die praktisch bedeuten:

¬ es gibt für jedes Windrad einen Ausschreibungszwang
¬ dieser gilt auch für alle größeren Photovoltaikanlagen
¬ es gibt jährliche Zubau-Korridore zum Abwürgen der dezentralen Energiewende

Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!

8. Juli 2019 von

Rückblick zum „Aktionsbündnis-Sommerfest“ am 7. Juli 19

Die vereinbarten Klimaziele in der EU und in Deutschland schreiben vom Zeitraum 1990 bis zum Jahr 2020 einen Rückgang der Treibhausgase um mindestens 40% vor. Dass Deutschland dieses Ziel nicht erreicht, liegt am fehlenden politischen Willen. Die Möglichkeiten einer anderen Energiepolitik, einer raschen Energiewende mit 100% erneuerbarer Stromproduktion und einer Abkehr von fossilen Brennstoffen bei der Wärmeerzeugung sind längst gegeben.
Beim Sommerfest des Aktionsbündnis wurde ausführlich zum Stand des Klimaschutz in Deutschland informiert. Als sichtbares Energiewende-Zeichen wurde zudem auf der schönen Aussicht eine Photovoltaik-Installation aufgebaut. Im Artikel könnt Ihr wieder den Kundgebungsbeitrag nachhören. Am Sonntag, 6. Oktober findet dann wieder der erste Sonntagsspaziergang nach der „Sommerpause“ statt – Termin jetzt schon vormerken!

Klimaschutz in Deutschland

24. Juni 2019 von

Einladung zum Sommerfest am Sonntag, 7. Juli 2019

Liebe Atomkraftgegner*innen, am Sonntag den 7. Juli laden wir Euch zum Sommerfest (statt Sonntagsspaziergang) beim Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim ein. Es gibt Kaffee und Kuchen, unseren Infotisch, die Möglichkeit sich zu aktuellen Energiethemen auszutauschen. Beginn ist wie gehabt um 14:00 Uhr. Herzlich willkommen!

Unser Motto an diesem Sonntag ist:
Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!

BaWü: Bei Windenergie seit Jahrzehnten die „Rote Laterne“

5. Juni 2019 von

Rückschau zum Anti-AKW-Sonntagsspaziergang am Atomstandort Neckarwestheim

„Als Schlusslicht hinterher statt voraus: Energiewende in Baden-Württemberg“ – so der Titel des Juni-Sonntagsspaziergangs. Im bundesweiten Vergleich war Baden-Württemberg noch nie ein Energiewende-Vorzeigeland. Das Land der „Tüftler und Schaffer“ hat von allen Flächenländern in Bezug auf die Windenergie seit Jahrzehnten bundesweit die „Rote Laterne“. Daran hat sich leider auch in der zweiten Wahlperiode mit einem Grünen Ministerpräsidenten und einem Grünen Umweltminister nichts geändert!
Bundesweit lag die regenerative Nettostromerzeugung im Jahr 2018 bei 41% – in Baden-Württemberg gerade mal bei 23%. Ein Armutszeugnis für eine grüne Landesregierung, die seit vielen Jahren mit Worten die Energiewende propagiert, jedoch praktisch keine erfolgreiche Energiewende im Ländle auf den Weg bringt. Die Energiewende in Baden-Württemberg kam immer durch Aktivisten als Bewegung von unten voran, die sich lokal und regionale zusammengeschlossen haben und Projekte realisierten.
Im Artikel könnt Ihr wieder den Kundgebungsbeitrag nachhören. Am Sonntag, 7. Juli, gibt es dann anstelle eines Sonntagsspaziergangs ein „Sommerfest“ auf der schönen Aussicht. Termin schon vormerken!