Anmelden



Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Author: Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Mitglied seit: 2011-11-10 10:17:29

Beiträge von Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim:

Haltung bleibt gemeinnützig!

12. November 2019 von

DemoZ Ludwigsburg droht der Entzug der Gemeinnützigkeit

Das DemoZ ist das sozio-kulturelle Zentrum in Ludwigsburg. Diesem droht jetzt der Entzug der Gemeinnützigkeit. Der lokal verankerte Verein „DemoZ“ bietet ein umfassendes Kultur- und Bildungsprogramm an und schafft Raum für politische Diskussionen. Dabei positioniert er sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Behindertenfeindlichkeit, Homophobie und andere Formen der Menschenfeindlichkeit. Das Finanzamt Ludwigsburg zweifelt nun an der „geistigen Offenheit“ des Vereins. Das örtliche Finanzamt hat dem soziokulturellen Zentrum am 24. Oktober die Gemeinnützigkeit aberkannt.

Rückschau zum November-Protest-Spaziergang

6. November 2019 von

Atomkraftwerke in Europa: Abschalten statt Laufzeitverlängerungen!

In Deutschland sind immer noch 7 Atomkraftwerke in Betrieb und behindern mit ihrem gesundheitsschädlichen Atomstrom die Energiewende. Diese AKW haben nach Fukushima sogar noch eine Laufzeitgarantie bis zum Jahr 2023 erhalten. Auch in Frankreich, England, der Schweiz, in Schweden und Belgien ist die Mehrzahl der Atomreaktoren längst über die ursprünglich geplanten 30 Jahre in Betrieb. Die Öffentlichkeit wird bewusst über die unkalkulierbaren Risiken einer Laufzeitverlängerung getäuscht. Mit 40 oder gar 50 Jahren Laufzeit wird ein schwerer Atomunfall immer wahrscheinlicher. Die Atomindustrie und ihre Firmen kämpfen ums Überleben. Alle AKW-Neubauten in Europa – Flamanville in Frankreich, Olkiluoto in Finnland, Hinkley-Point in England, geplante AKW-Projekte in Tschechien, Ungarn usw. – haben alle die gleichen unlösbaren Probleme.
Im Artikel könnt Ihr den ausführlichen Redebeitrag bei diesem Sonntagsspaziergang nachhören.

Atomkraftwerke in Europa: Abschalten statt Laufzeitverlängerungen!

16. Oktober 2019 von

Sonntag, 03.11.2019 – Informationen & Protest:
Anti-AKW-Sonntagsspaziergang am Atom-Standort Neckarwestheim

Am Sonntag, den 3. November, laden wir zum nächsten Sonntagsspaziergang um 14 Uhr auf den Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim ein. Es gibt Kaffee und Kuchen, unseren Infotisch mit Material zur Energiewende und zum Klimaschutz, die Möglichkeit sich zu aktuellen Energiethemen auszutauschen.
Unser Motto bei dieser Aktion ist:
Atomkraftwerke in Europa: Abschalten statt Laufzeitverlängerungen!

Im Artikel findet Ihr unsere Ankündigung sowie zum weitersagen und -geben unseren Flyer als *.pdf. Herzliche Einladung!

Fossile Kraftwerke statt rascher Energiewende?

8. Oktober 2019 von

Rückblick zum Sonntagsspaziergang am 6.10.19

Die EnBW hat Ende August die Genehmigung erhalten, ein neues fossiles Kraftwerk in Marbach zu bauen. Die Bundesnetzagentur hat dieses neue Gas-/Heizöl-Kraftwerk als sogenanntes Reservekraftwerk in Auftrag gegeben – die EnBW erhält dafür Subventionen, die über die EEG-Umlage und Steuermittel finanziert werden. Statt Stromspeicher für Wind- und Sonnenstrom als Ergänzung für eine 100%ige regenerative Energiewende erfolgt der Bau von fossilen Kraftwerken.
Gebaut sind sie schon  – die neuen Atomanlagen in Neckarwestheim: Das neue Lager für radioaktive Abfälle aus dem Abriss der beiden Atomkraftwerke – und das neue Gebäude mit dem Abluftkamin für radioaktive Gase, in welchem strahlendes Material aus dem Abriss „bearbeitet“ werden soll. Nach dem unverantwortlichen „Freimessen“ wird ein Großteil des Abrissmaterials nicht mehr als radioaktiver Abfall gelten, sondern über den normalen Wertstoffkreislauf im Alltag der Menschen landen.
Die rasche weitere dezentrale Energiewende wird inzwischen seit 2017 zu Gunsten der bisherigen fossilen Energiekonzerne massiv behindert. Wie ist das möglich? 
Diese und weitere Themen könnt Ihr im Kundgebungsbeitrag zum Sonntagsspaziergang hier nachhören. Der nächste Protestspaziergang findet (hoffentlich dann wieder ohne Regen) am 3. November statt – schon jetzt herzliche Einladung!

Statt rascher Energiewende: neues EnBW-Gaskraftwerk

30. September 2019 von

6.10.2019, 14:00 h: Sonntagsspaziergang zum Atomstandort Neckarwestheim

http://www.sfv.de/Am kommenden Sonntag (6.10.) findet der nächste Sonntagsspaziergang des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim zu den Neckarwestheimer Atomanlagen statt. Hierzu laden wir Euch herzlich ein!

Atomstandort Neckarwestheim:
Statt rascher Energiewende: neues EnBW-Gaskraftwerk

Sonntagsspaziergang am 6.10.2019 zum Atomstandort Neckarwestheim
Informationen & Protest | Treff um 14 Uhr
Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim direkt an der Kreisstraße

Übersicht und Fakten zur Energiewende

19. September 2019 von

Aktiver Klimaschutz statt Ausbremsen der Energiewende!

Die regenerative Stromproduktion hat seit 2010 jährlich kräftig zugelegt. Von 23% Nettostromerzeugung 2010 auf mittlerweile 47% im ersten Halbjahr 2019. Dies mit Wind an Land und vor allen Dingen der Photovoltaik. Würde diese Dynamik fortgeführt, hätten wir bis 2030 eine 100%ige regenerative Stromerzeugung. Strom aus Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung benötigt keine Hochspannungsleitungen, deckt Eigenbedarf und wird regional in die Mittelspannungs- und Verteilnetze eingespeist/verbraucht.
Die 30.500 Windräder, die 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen, die 2,2 Millionen Solarthermien erzeugen die Energie regional statt in zentralen fossilen Großkraftwerken. Sie haben einen höheren Nutzungsgrad als diese und sind umweltfreundlich. Allerdings gehören sie nicht einmal zu 5% den bisherigen Energiekonzernen.
Die Energiekonzerne haben massiv Druck gemacht und die Politik hat zu ihren Gunsten agiert. Bereits seit 2014 wurden Gesetze zum Ausbremsen der erfolgreichen dezentralen Energiewende gemacht. Die EEG-Umlage wurde durch andere Kosten erhöht: durch viele Industrieausnahmen, den Zwang für die Verbraucher, alle Netzkosten der Off-Shore-Anlagen bezahlen zu müssen, oder Stilllegungsprämien für alte fossile Kraftwerke usw. wurde eine Kostenverteilung von den Energiekonzernen und Netzbetreibern hin zu den Verbrauchern vorgenommen.

Übersicht und Fakten zur Energiewende

19. September 2019 von

Aktiver Klimaschutz statt Ausbremsen der Energiewende!

Die regenerative Stromproduktion hat seit 2010 jährlich kräftig zugelegt. Von 23% Nettostromerzeugung 2010 auf mittlerweile 47% im ersten Halbjahr 2019. Dies mit Wind an Land und vor allen Dingen der Photovoltaik. Würde diese Dynamik fortgeführt, hätten wir bis 2030 eine 100%ige regenerative Stromerzeugung. Strom aus Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung benötigt keine Hochspannungsleitungen, deckt Eigenbedarf und wird regional in die Mittelspannungs- und Verteilnetze eingespeist/verbraucht.
Die 30.500 Windräder, die 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen, die 2,2 Millionen Solarthermien erzeugen die Energie regional statt in zentralen fossilen Großkraftwerken. Sie haben einen höheren Nutzungsgrad als diese und sind umweltfreundlich. Allerdings gehören sie nicht einmal zu 5% den bisherigen Energiekonzernen.
Die Energiekonzerne haben massiv Druck gemacht und die Politik hat zu ihren Gunsten agiert. Bereits seit 2014 wurden Gesetze zum Ausbremsen der erfolgreichen dezentralen Energiewende gemacht. Die EEG-Umlage wurde durch andere Kosten erhöht: durch viele Industrieausnahmen, den Zwang für die Verbraucher, alle Netzkosten der Off-Shore-Anlagen bezahlen zu müssen, oder Stilllegungsprämien für alte fossile Kraftwerke usw. wurde eine Kostenverteilung von den Energiekonzernen und Netzbetreibern hin zu den Verbrauchern vorgenommen.

Klimaschutz nur durch Energiewende möglich

18. September 2019 von

Klima-Aktionstag am 20. September

Deutschland und die anderen Länder in Europa hatten sich verpflichtet bis zum Jahr 2020 (im Vergleich zu 1990) den Ausstoß des umweltschädlichen Treibhausgases CO2 um mindestens 40% zu reduzieren. Dieses Ziel wurde und wird von der Politik und der Industrie bewusst ignoriert. Die weltweiten Folgen sind  mittlerweile auch in Europa angekommen: starke Unwetter, Ertragsprobleme in der Landwirtschaft, Hitzeperioden und Temperaturanstieg. In Afrika sind seit Jahrzehnten ganze Regionen betroffen, eine Folge des Klimawandels sind laut UNHCR weltweit 20 Millionen Klimaflüchtlinge.
Wir rufen als Aktionsbündnis dazu auf, sich an den Demonstrationen von „Fridays for Future“ am Freitag, den 20.09.2019 zu beteiligen.
In Ludwigsburg ist der Treffpunkt um 12 Uhr am Bahnhof.

Atomkraftwerk Neckarwestheim II: Umweltschützer*innen fordern sofortige Stilllegung

12. September 2019 von

„Die Büchse der Pandora rostet in der Badewanne“ – Protestaktion am 13.09.

https://atomerbe-neckarwestheim.de(AG Atomerbe Neckarwestheim – https://atomerbe-neckarwestheim.de – 12.09.19) Deutlich zunehmende Schäden im Bereich der Dampferzeuger (Kühlkreislauf) – Protestaktion gemeinsam mit .ausgestrahlt am Fr. 13.9.19 vor dem GKN II – (Uhrzeit 13:30 Uhr, Treffen der TeilnehmerInnen ab 13 Uhr)
Bei der Revision 2019 des Atomkraftwerks Neckarwestheim II (GKN II) wurden zunehmende weitere Schäden im Bereich der Heizrohre in den Dampferzeugern entdeckt. Diese sind absolut sicherheitsrelevant, rasch fortschreitend trotz Gegenmaßnahmen, und hochgefährlich. Die Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim (Bürgerinitiativen und BUND-Regionalverband Heilbronn-Franken) fordert in aller Deutlichkeit die sofortige endgültige Abschaltung des altersschwachen AKWs.

Energiewende statt Kohle, Öl und Atom!

15. Juli 2019 von

Weg mit Kohle und Atom – erneuerbar ist unser Strom!

Ab 2010 haben die Erneuerbaren bei der Stromerzeugung so richtig zugelegt. Der regenerative Stromanteil stieg von 2010 mit 19% auf über 40% im Jahr 2018. Das ist die gute Nachricht. Die rasche weitere dezentrale Energiewende wird jedoch inzwischen seit 2017 zu Gunsten der bisherigen fossilen Energiekonzerne massiv behindert. Wie geht das? 

Seit 2017 sind neue gesetzliche Regelungen in Kraft, die praktisch bedeuten:

¬ es gibt für jedes Windrad einen Ausschreibungszwang
¬ dieser gilt auch für alle größeren Photovoltaikanlagen
¬ es gibt jährliche Zubau-Korridore zum Abwürgen der dezentralen Energiewende