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Tags » ‘(Nah-) Verkehr’

DIE LINKE vor Ort in Eppingen und Schwaigern – Straßenwahlkampf und Nachbarschaftstreffen

16. September 2017 von

Straßenwahlkampf in Eppingen, der Perle des Kraichgaus, mit einem dreiköpfigen Team, darunter unser Direktkandidat Konrad Wanner. Der schönrenovierte, seit der Umgehungsstraße verkehrsberuhigte Marktplatz ist mit unserem Infostand so quasi unser Basislager. Der parallel laufende nette Wochenmarkt vor dem Rathaus bindet höchstens einen von uns aktiven Wahlkämpfern und so schwärmen wir auch aus in die umliegenden Straßenzüge. Nach dem Gespräch über Gewalt gegen Wahlplakate und überhaupt nimmt ein junger CDU Wirt unsere Wahlzeitung mit ins Lokal („vielleicht will die einer da drin lesen, ich nehm sie mal mit“). Es gibt aber auch bekennende, teils hasserfüllte Ablehnung“. DIE LINKE? – „Ich bin rechts!“.

DIE LINKE vor Ort in Neckarsulm – Marktplatz, Verteilen, Nachplakatieren

11. September 2017 von

Unser Direktkandidat Konrad Wanner auf dem Marktplatz, trotz Nieselregen mit dem Fahrrad.

Mit einem sechsköpfigen Wahlkampfteam waren wir am Samstag in der „Hauptstadt“ des Landkreises Heilbronn, in Neckarsulm. Gegen den teilweisen Nieselregen gab es auf dem Marktplatz ein Infozelt nach dem Motto „wir lassen niemanden im Regen stehen.“ Schwerpunkt unserer Verteilaktion nicht nur auf dem Marktplatz war auch die Mobilisierung auf unsere Veranstaltung mit dem Mobilitätsexperten Winfried Wolf am Dienstag den 12.9.17. Johannes Müllerschön. Sprecher des OV nördlicher Landkreis bedauerte es am Infostand, dass ein entsprechender Veranstaltungshinweis im stadteigenen Neckarsulm Journal nicht abgedruckt wurde. Ebensowenig wie die Ankündigung des Infostandes. Konrad Wanner, Direktkandidat der Linken zu den Bundestagswahlen macht mit seiner Einladung von Winfried Wolf deutlich, wie wichtig ihm das Thema Mobilität ist. Klar ist, das wird uns auch über den 24.9.17 hinaus in der Region beschäftigen. Hoffentlich mit Unterstützung einer starken LINKEN im Bundestag. (jom)

Symbol oder goldene Astschere?

19. Juli 2017 von

Ungefragt kontert Kreisrat Johannes Müllerschön die heutige Kreisrundschau in der Heilbronner Stimme in einer persönlichen Erwiderung an Herrn Reto Bosch:

kreistag-Zabergäubahn2017

Lieber Herr Bosch, jawohl Sie und Herr Böhringer haben Recht, unser Antrag für die LINKE im Verwaltungssausschuss wurde auch für die Öffentlichkeit gemacht, er braucht sich nicht verstecken. Danke dafür, dass er überhaupt bekannt wird. Unter der Überschrift „symbolischer Griff zur Astschere“ stellen Sie in der Kolumne Kreisrundschau am 13.7.17 in der Heilbronner Stimme allerdings in Frage, ob ich meine eigene „Argumentation für schlüssig halte“.

„Wer kann der geht“ – ein Leserbrief zur Bahnpolitik

17. Juli 2017 von

Glückwunsch an jeden Lokführer, der den Anbieterwechsel auf der Frankenbahn nicht auf seinem Rücken durch ein geringeres Gehalt finanziert und so früh wie möglich einen neuen Job im alten Konzern sucht. Oder hat man schon davon gehört, daß beim Koalitionswechsel in Stuttgart der Verkehrsminister ein wesentlich geringeres Gehalt bekommt als vorher? Das mutet er den Lokführern zu. Und dann noch das Gejammer, daß zur BuGa Heilbronn durch Gleisbaustellen nur schlecht erreichbar ist. Und keine Fernverkehrszüge mehr Heilbronn ansteuern. Interessant, da wacht die Lokal-Politik nach einem Vierteljahrhundert auf und stellt tatsächlich fest, daß kein IC/ICE in Heilbronn hält. Toll! Das hätte man schon Anfang der 90er wissen können. Jetzt zeigen sich die Folgen der unsäglichen Kumpanei mit der Autoindustrie, die nur auf Gewerbesteuer schielt und Politiker und ein Großteil der Bürger in seltener Einheit sich einseitig auf Auto-Mobilität (incl. Dieselproblematik) verbandelt haben und dann noch Verkehrsverträge unterschrieben werden, die den Einsatz von abgeschriebenen Schrottwagen (ohne Klimaanlage) in einer „eine-Hand-wäscht-die-andere-Hand-Mentalität“ mit den hohen Kosten von Stuttgart 21 verrechnet.
All dies grenzt an organisiertes Desinteresse an dem Recht der Bürger, die für die Millionen die in Politiker-Gehältern und Bahn-Infrastruktur stecken, ein Profi-Politik-Management und qualitativ hochwertige Infrastruktur zu bekommen, ohne „Schrottverträge“ und „Gejammer“. (Hartmut Namislow, Eppingen)

Zabergäubahn: Politik und Zivilgesellschaft

13. Juli 2017 von

Kreisrat Müllerschön bei einer Rodungsaktion des Vereins Zabergäu pro Stadtbahn in Frauenzimmern 2015. (Foto: Konrad Wanner)

Wiedermal war das Thema Zabergäubahn Thema auf einer Sitzung des Verwaltungsausschusses. Die Landkreisverwaltung gab die Vergabe für eine „Standardisierte Bewertung“ zur Kenntnis, die frühestens im November und spätestens im Januar 2018 vorliegen soll. DIE LINKE im Heilbronner Kreistag wollte nicht nur „Kenntnis nehmen“ vom zähen Ringen um die Finanzierung der (hoffentlich) unstrittigen Wiederinbetriebnahme.

Linke Kommunalpolitik ist immer auch Bindeglied zwischen konkreter Parlamentsarbeit und einer aktiven (oft widerständigen) Zivilgesellschaft. Zumindest ist so schon immer unser praktiziertes Selbstverständnis als LINKE, seit wir seit 2009 im Kreistag vertreten sind. Unsere Unterstützung in Sachen Zabergäubahn ist noch älter und geht zurück auf WASG-Zeiten im Zabergäu durch den leider verstorbenen Pfaffenhofer Wilhelm Hölzl.

LINKE Radtour gegen Castoren auf dem Neckar

19. Juni 2017 von

In Offenau trafen sich die LINKEN Radler bei Kreisrat Johannes Müllerschön.

Jetzt anmelden – Stadt- und Landkreisradeln 2017

18. Juni 2017 von

Mit dem Radsonntag entlang  der B 27 zwischen Heilbronn und Mosbach beginnt das diesjährige „Stadtradeln -für ein gutes Klima“. Der Landkreis Heilbronn beteiligt sich an der Aktion zum zweiten Mal. Dazu gibt es viele Infos auf der Webseite des Klimabündnisses, aber auch auf dem Server des Landratsamtes Heilbronn (zur Beteiligung Stadtradeln und zum Radsonntag). In Offenau gibt es dazu am Radsonntag von 11 bis 14.00 Uhr einen Infostand vor dem Rathaus, an dem online Anmeldungen möglich sind. 

Ich persönlich beteilige mich zum fünften Mal an dem dreiwöchigen Event und habe als Teamkapitän folgendes Statement hinterlegt:

LINKE Radtour entlang der Zabergäubahn

13. Juni 2017 von

Auf der Radtour machten DIE LINKEN auch beim Krankenhaus in Brackenheim halt, gegen dessen Schließung sie waren.

Die Bundestagskandidaten der LINKEN, Konrad Wanner (Wahlkreis Heilbronn) und Walter Kubach (Wahlkreis Neckar-Zaber), fuhren per Fahrrad am 28. Mai mit Mitgliedern der Partei entlang der Zabergäubahn. Die Fahrt sollte auf die Probleme an der stillgelegten Bahnstrecke hinweisen und ein politisches Zeichen pro Stadtbahn ins Zabergäu sein. In Pfaffenhofen trafen die LINKEN deshalb auch zwei Aktivisten, die sich seit Jahren für die Zabergäubahn einsetzen. Von diesen bekamen sie die geplante sogenannte „Umgehungsstraße“ in Pfaffenhofen (sie geht mitten durchs Dorf) gezeigt. Ein Teil dieser Straße soll auf der Zabergäubahnstrecke entlang führen. Die beiden Bundestagskandidaten befürchten, dass das die wirtschaftliche Bewertung der Zabergäubahn negativ beeinflussen könnte. Die dafür notwendige standardisierte Bewertung lässt auf sich warten, da neue Kriterien vom Bund festgelegt werden. Die Kandidaten wollen sich deshalb bei der Bundestagsfraktion erkundigen, wie lange die Zabergäuer mit der erwarteten Bewertung noch in der Luft hängen.

Kreistagssitzung in Ilsfeld – Kritik an der Verwaltung

10. Mai 2017 von

Es war eine inhaltsschwere Sitzung am 8.5.17, die öffentlichen Sitzungsvorlagen umfassten 150 Seiten. Die 12 Tagesordnungspunkte wurden in fast vier Stunden teils kontrovers debattiert und abgearbeitet. Kreisräte werden „diskussionsfreudiger“ und unabhängiger von den großen Fraktionsvorsitzenden. Schon allein diese Tatsache scheint den Landrat und Kreisräte wie Harry Brunnet  und Bernhard Lassotta  zu stören. Kreistagspolitik bleibt spannend …

Güglingen rebelliert gegen Landkreis und fordert bessere Infrastruktur – ein starkes Stück

20. Januar 2017 von

GüglingenSchon im Dezember, vor der Sitzung des Kreistags haben die Stadträte von  Güglingen in einer einstimmigen Resolution Stellung genommen gegen die Kreisumlage und gegen eine (so empfundene) Benachteiligung der Region Zabergäu. Auch wenn der Bürgermeister den Beschluss gleich wieder kassierte (“rechtlich nicht zulässig”), die Resolution ist auch eine Kampfansage an die bisherige Kungelei und Intransparenz in der Landkreisverwaltung und im Kreistag. Landrat Piepenburg (parteiloser Jurist und Mitglied der CDU-Fraktion im Regionalverband) antwortete jetzt nach Güglingen. Seinen Brief dokumentieren wir hier. Die Linke im Heilbronner Kreistag hat schon auf der Kreistagssitzung am 12.12.16 in Offenau in der Haushaltsrede zu den Vorwürfen aus Güglingen kurz Stellung genommen, mit deutlich anderem Akzent als Landrat Piepenburg. Allerdings ging das ziemlich unter, zumindest in der Berichterstattung der Heilbronner Stimme.  Kreisrat Johannes Müllerschön bot für die LINKE die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion über die Haushaltsentscheidungen im Kreistag an, unter der Moderation des Bürgermeisters. Seine Antwortmail nach Güglingen finden Sie hier dokumentiert. Wir LINKE werden die berechtigte Kritik der bestehenden Verhältnisse zum Beispiel an der Krankenhausversorgung oder bei der Nahverkehrsversorgung im Zabergäu nicht den “Führungskräften der großen Unternehmen” überlassen. Trotzdem, oder gerade deshalb  können wir die Kritik der Kommunalpolitiker aus Güglingen nachvollziehen. Schade, dass wir aus dem Zabergäu noch keine Antwort auf unseren Vorschlag nach einer Podiumsdiskussion  erhalten haben. Schade auch, dass es zur Bürgermeisterwahl in Güglingen am 19.2.17 bis jetzt noch keine linke Alternative im Bewerberfeld gibt. Am Montag 23.1.17, 18.00 Uhr endet die Bewerberfrist. (jom)


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