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„Atommüll für Alle!“

17. Mai 2018 von

Sonntagsspaziergang am 3. Juni 2018, 14:00 Uhr, Neckarwestheim

Atommüll für Alle – und die Energiekonzerne haben sich für knapp 24 Milliarden Euro von ihrer Verantwortung für den Atommüll und von allen Langzeitkosten für die zukünftige Lagerung freigekauft. Dies ist der sogenannte „Atomdeal“, den CDU/CSU/SPD und Grüne Ende letzten Jahres ausgehandelt haben. Die Konzerne konnten insgesamt 35 Milliarden steuerfrei Rückstellungen in den letzten Jahrzehnten bilden, und sie haben noch Klagen in Milliardenhöhe gegen den Bund und Länder laufen. Trotzdem konnten sie sich mit nur 24 Milliarden Euro für alle Zeiten „freikaufen“. Die Steuerzahler*ìnnen müssen zukünftig für tausende von Generationen alleine für das unverantwortliche atomare Abenteuer Atomstrom bezahlen.

Energiekonzerne: Neue Aufteilung zum Machterhalt

11. Mai 2018 von

Rückblick Mai-Sonntagsspaziergang

Die beiden größten Energiekonzerne, RWE und Eon, bisherige Konkurenten in Deutschland, planen vollkommen neue Konzernaufteilungen mit der klaren Zielsetzung, neue monopolartige Strukturen bei der Stromerzeugung mit konventionellen Kraftwerken und den erneuerbaren Energien einerseits und beim Netzbesitz der Stromersorgung und der Gasversorung andererseits zu schaffen. Um diese Zielsetzung zu erreichen sind folgende Aufteilungen geplant:
RWE wird der „produzierende Konzern“. Er erhält dazu von Eon und deren Tochterfirma Innogy (die aufgelöst wird) alle fossilen Kraftwerke und alle erneuerbaren Energien. Eon erhält von RWE alle Netze und wird die Stromversorgung über die Netze und die Gasversorgung komplett bundesweit des bisherigen Konkurrenten übernehmen. Beide Konzerne wollen mit diesem, in der bisherigen Firmengeschichte unvorstellbaren Schritt, wieder neue Machtstrukturen bei der Energieerzeugung und der Strom- und Gasversorgung bundesweit schaffen.
Im Artikel könnt Ihr hierzu den ausführlichen Redebeitrag nachhören.
Der nächste Sonntagsspaziergang findet dann am 3. Juni ab 14:00 Uhr statt – schon jetzt herzliche Einladung!

32 Jahre Tschernobyl – Leben mit der Katastrophe – Atomausstieg weltweit jetzt!

22. April 2018 von

Protest- & Mahnaktion am AKW Neckarwestheim
26. April 2018, 20:00 Uhr, Parkplatz am Tor 1 des AKW

RWE & Eon: Neue Aufteilung zum Machterhalt

22. April 2018 von

Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim am 6. Mai

Die beiden größten Energiekonzerne und bisherigen Konkurenten in Deutschland planen vollkommen neue Konzernaufteilungen. Diese mit der klaren Zielsetzung, neue monopolartige Strukturen bei der Stromerzeugung mit konventionellen Kraftwerken und den erneuerbaren Energien einerseits und beim Netzbesitz der Stromersorgung und der Gasversorung andererseits zu schaffen. Um diese Zielsetzung zu erreichen sind folgende Aufteilungen geplant:
RWE wird der „produzierende Konzern“. Er erhält dazu von Eon und deren Tochterfirma Innogy (die aufgelöst wird) alle fossilen Kraftwerke und alle erneuerbaren Energien.
Eon erhält von RWE alle Netze und wird die Stromversorgung über die Netze und die Gasversorgung komplett bundesweit des bisherigen Konkurrenten übernehmen.
Beide Konzerne wollen mit diesem, in der bisherigen Firmengeschichte unvorstellbaren Schritt, wieder neue Machtstrukturen bei der Energieerzeugung und der Strom- und Gasversorgung bundesweit schaffen.

Neckar castorfrei: Prozesse – juristische Folgen der Proteste

4. April 2018 von

Mahnwache & Protestaktion am AG Heilbronn; Mittwoch, 11. April ab 9:00 Uhr

Seit Anfang des Jahres begannen die Repression gegen eine Vielzahl der beteiligten AktivistInnen Fahrt auf zu nehmen. Das Ordnungsamt Heilbronn erließ hohe Bußgeldbescheide und vom Amtsgericht wurden zwei Strafbefehle wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz erlassen. Die Einsprüche gegen die Bußgeldbescheide und Strafbefehle werden gegenwärtig in rascher Folge vor dem Amtsgericht Heilbronn verhandelt.

Im Newsletter vom 4. April berichtet Euch das Bündnis Neckar castorfrei kurz vom letzten Prozessauftakt und beispielhaft von den Eskapaden bei einem der anderen Prozesse.  Zudem wollen wir euch zur Mahnwache und Begleitung des nächsten Prozesses einladen.

Sieben Jahre Fukushima – radioaktive Gefährdung ohne Ende

12. März 2018 von

Fotos, 11. März 2018: Demonstration zum AKW Neckarwestheim

Etwa 800 Atomkraftgegner*innen demonstrierten am Sonntag, 11.03.18 anlässlich des 7. Jahrestags des Super-GAU von Fukushima für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen und für eine beschleunigte Energiewende, die die Klimaziele einhält (Demo-Aufruf: „Fukushima – Strahlung ohne Ende“).
Am 11. März 2011 kam es in Fukushima in drei AKW zur radioaktiven Kernschmelze. Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheitsgefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Unter den gesundheitlichen Auswirkungen leiden besonders die Kinder. Von den 48 AKW in Japan sind erst 5 wieder ans Netz gegangen, der Widerstand vor Ort hat weitere Inbetriebnahmen verhindert. Die olympischen Spiele, die 2020 in Japan stattfinden, sollen der Welt vortäuschen: der Super-GAU ist beherrschbar, ungefährlich und Vergangenheit. In Wirklichkeit gefährdet die Radioaktivität noch Jahrhunderte Menschen, Umwelt und Meer.
Im Artikel findet Ihr Fotos der Demonstration.

Weitere Energiewende contra fossiler Strom!

8. März 2018 von

Abschalten von AKW & Kohlekraftwerken – statt Ausbremsen der Energiewende!

Die erneuerbaren Energien haben seit 2010 noch einmal richtig zugelegt. Der regenerative Stromanteil lag 2017 bei 38%. Vor allen Dingen Wind und Photovoltaik erzeugen zunehmend den dezentralen, regenerativen Strom. Damit die weitere Energiewende rasch realisiert werden kann, müssen jetzt Kohle- und Atomkraftwerke abgeschaltet werden, die regenerativen Strom ausbremsen!

Fukushima und das japanische Atomdorf

3. März 2018 von

Seit 2011: Fukushima außer Kontrolle

Am 11.März 2011 gab es vor der Ostküste Japans ein Erdbeben der Stärke 9,0.
– bereits durch das Erdbeben wurden Atomreaktoren schwer beschädigt und es gab  Probleme mit der Stromversorgung, dem Kühlkreislauf und diverse Funktionsstörungen
– das gewaltige Seebeben löste den Tsunami aus, in Folge des Erdbebens und des Tsunami starben über 18.000 Menschen, wurden 375.000 Gebäude zerstört oder stürzten ein
– 170.000 Menschen wurden wegen der hohen radioaktiven Strahlung evakuiert und verloren Hab und Gut.
– durch den Bau und Betrieb von Atomkraftwerken in einer permanenten Erdbebenregion hat die japanische Regierung und die Atomindustrie grob fahrlässig einen Super-GAU einkalkuliert.

„Fukushima – Strahlung ohne Ende“

5. Februar 2018 von

Aufruf des Bündnis Fukushima-Neckarwestheim zur Demo am 11. März 2018

Am 11. März 2011 kam es in Fukushima (Japan) in drei Atomreaktoren zur radioaktiven Kernschmelze. Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheits-gefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Unter den gesundheitlichen Auswirkungen leiden besonders die Kinder. Von den 48 Atomkraftwerken in Japan sind erst 5 wieder ans Netz gegangen, der Widerstand vor Ort hat weitere Inbetriebnahmen verhindert. Die olympischen Spiele, die 2020 in Japan stattfinden, sollen der Welt vortäuschen: der Super-Gau ist beherrschbar, ungefährlich und Vergangenheit. In Wirklichkeit gefährdet die Radioaktivität noch Jahrhunderte Menschen, Umwelt und Meer.

2018 wieder zum Jahr der weiteren Energiewende in Bürgerhand machen!

5. Februar 2018 von

Rückblick Sonntagsspaziergang Neckarwestheim am 4. Februar

Das Jahr 2018 droht zu einem energiepolitischen Fiasko zu werden. Bereits in den Jamaika-Koalitionsverhandlungen ging es darum, die vereinbarten Klimaziele für Deutschland bis 2020 zu kippen, was jetzt anscheinend in den Gesprächen zwischen CDU/CSU und der SPD wirklich vereinbart wurde. Dies bedeutet eine negative Kehrtwende in der Energiepolitik. Es soll bei der Stromerzeugung die umweltschädlichste Form, der Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken fortgesetzt werden und keine raschen Abschaltungen von Kohlekraftwerken geben. Dabei verstopft gerade der fossile Atom- und Kohlestrom die Leitungen und verhindert zunehmend, dass regenerativer Strom eingespeist und verbraucht werden kann. Die gegen die Monopol-Energiekonzerne durchgesetzte erfolgreiche Energiewende von unten wurde und wird jetzt wieder zu deren Gunsten von allen Parteien rapide ausgebremst.
Etwas 25 AKW-Gegner*innen protestierten an diesem Wintertag vor dem AKW Neckarwestheim gegen diese Entwicklung. Im zweiten Teil der Veranstaltung gab es noch eine Kurzinfo zur Situation im indischen Chutka. Es wurde eine Anti-Atom-Fahne signiert, diese wird nach Indien geschickt, um den Menschen in Chutka Solidarität auszudrücken.