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Aktionsbündnis Heilbronn stellt sich quer

Author: Aktionsbündnis Heilbronn stellt sich quer

Mitglied seit: 2011-11-13 12:39:18
Webseite: http://ngr-heilbronn.org

Beiträge von Aktionsbündnis Heilbronn stellt sich quer:

Vernetzungskonferenz 2018

23. August 2018 von

Rassismus tritt aktuell in vielen Facetten auf. Das Erstarken
nationalistischer und rechtspopulistischer Organisationen in Deutschland und Europa hat zu einem spürbaren Rechtsruck geführt. Positionen von AfD, Pegida & Co. finden sich inzwischen in der Mitte der Gesellschaft wieder und in Ländern wie Italien und Österreich sind rechte Parteien Teil der Regierung.
Das neue Selbstbewusstsein der „stolzen Patrioten“ bekommen Geflüchtete, Muslime und antirassistische Aktivist*innen auch in Heilbronn und Umgebung zu spüren. Rassistische Übergriffe in Form von Ausgrenzung, Anfeindungen oder sogar tätlichen Angriffen gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Gleichzeitig heizen rechte Gruppen und Hetz-Seiten im Internet die Stimmung weiter an.

Entschlossen und bunt gegen Weidel und die AfD

23. Juli 2018 von

Konfetti, Schilder, Transparente und ein lautstarkes Pfeifkonzert. Der 20. Juli 2018 hat gezeigt, dass die AfD in Heilbronn nicht ungestört ihre rassistischen Parolen verbreiten kann. Die Polizei hatte zwar den Eingang der Harmonie mit Absperrgittern weitläufig abgesichert, doch der Protest von über 250 Menschen auf unserer Kundgebung war auch noch bis in die Heilbronner Innenstadt zu vernehmen.

Netzwerk ruft zu Protest gegen AfD-Veranstaltung mit Alice Weidel auf

18. Juli 2018 von

Heilbronn, 18. Juli 2018: Netzwerk gegen Rechts Heilbronn (NgR) ruft Bürgerinnen und Bürger zu Protest gegen AfD-Veranstaltung mit Alice Weidel in der Harmonie auf. Kritik am Verbot von Konfetti-Kanonen.

Mit einer Kundgebung vor dem Haupteingang der Heilbronner Harmonie will das „Netzwerk gegen Rechts Heilbronn“ (NgR) am Freitag, den 20. Juli 2018 ab 18.00 Uhr Flagge gegen die Veranstaltung der AfD Heilbronn mit Alice Weidel zeigen. Als Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktion der AfD sei Frau Weidel maßgeblich mit verantwortlich für die rassistische Stimmungsmache der Partei. Das Netzwerk ruft alle Heilbronnerinnen und Heilbronner dazu auf, die Stadt von ihrer schönen Seite zu zeigen, „solidarisch, bunt und antirassistisch!“, wie es im Aufruf heißt.

Rassismus ist keine Alternative – Auf die Straße gegen die AfD!

5. Juli 2018 von

Alice Weidel kommt am 20. Juli 2018 in die Heilbronner Harmonie. Sie ist nicht nur Co-Vorsitzende der AfD Bundestagsfraktion, sondern seit Frauke Petrys Austritt auch die neue Vorzeige-Rassistin der rechten Partei. So ist sie beispielsweise der Überzeugung, dass die politische Korrektheit «auf den Müllhaufen der Geschichte» gehöre und Sinti, Roma und Araber «kulturfremde Völker» seien, von denen «wir überschwemmt werden».
Außerdem schwadroniert sie von deutschen Behörden, die sich den «importierten, marodierenden, grapschenden, prügelnden, Messer stechenden Migrantenmobs» unterwerfen.

Wir finden, so eine widerliche Hetze hat in Heilbronn nichts zu suchen!

Kicken gegen Rassismus 2018

11. Juni 2018 von

Es ist wieder soweit. Am 22. September 2018 findet das Fußballturnier „Kicken gegen Rassismus“ statt. Zwanzig Mannschaften spielen in vier Gruppen um einen Pokal. Doch an diesem Tag geht es nicht in erster Linie um’s Gewinnen. Wir sehen Fußball als verbindendes Element, unabhängig der Herkunft, Hautfarbe, körperlichen Beeinträchtigung, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung. Fußball ist ein Sport für alle und eignet sich daher wunderbar als symbolische Grätsche gegen Rassismus!

Meldet eine Mannschaft an, kommt zum Anfeuern, beteiligt euch an den Workshops, vernetzt euch und lasst uns gemeinsam ein solidarisches Fußballfest feiern!

Die schlechten Verlierer von der AfD

25. April 2018 von

Die Niederlage scheint der Heilbronner AfD schwer im Magen zu liegen. Am Mittag des 12. März 2018 ließ eine bunte Mischung von mehr als 350 Menschen eine schlecht besuchte Kundgebung der lokalen AfD-Jugend „Junge Alternative“ (JA) auf dem Friedensplatz im Protestlärm untergehen. Von Gegendemonstrant*innen umzingelt und hinter Polizeiabsperrungen abgeschottet, konnte der AfD-Nachwuchs um Marcel Wolle seine eigenen Worte kaum verstehen. Weil sich an den Protesten gegen die Rechten auch viele Schülerinnen und Schüler der umliegenden Heilbronner Gymnasien beteiligten, versuchte die AfD jetzt, mittels einer Landtagsanfrage eine vermeintliche Verschwörung aufzudecken. Unterzeichnet ist die Anfrage an die Landesregierung unter anderem von der AfD-Landtagsabgeordneten Carola Wolle. Sie ist die Mutter des JA-Aktivisten Marcel Wolle, dem Organisator der Kundgebung am 12. März 2018.

Lautstarke Nachhilfestunde für AfD-Nachwuchs

13. März 2018 von

Der Versuch des Heilbronner AfD-Nachwuchses „Junge Alternative“ (JA), auf dem Friedensplatz um jugendliche Wählerinnen und Wähler zu werben, wurde für die Rechten am vergangenen Montag zum Flop.

Am Mittag des 12. März 2018 wollte die AfD-Jugend um Organisator Marcel Wolle mittels einer Kundgebung in unmittelbarer Nähe von drei Heilbronner Gymnasien „mit Jugendlichen ins Gespräch kommen“. An der Kundgebung der AfD beteiligten sich allerdings nur zwischen 30 und 40 Personen – darunter zahlreiche baden-württembergische Parteifunktionäre und Parteimitarbeiter. Mit dem AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen und der baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Christina Baum hatten die beiden prominentesten angekündigten Redner ihre Teilnahme kurzfristig wieder abgesagt. Abgeschottet von der Polizei wurden die AfD-Anhänger von mehr als 350 Menschen umzingelt, die dem Aufruf unseres Bündnisses gefolgt waren, den rechten Hetzern eine Nachhilfestunde in Sachen Weltoffenheit zu erteilen.

Am Montag nach der Schule? Gemeinsam aktiv gegen Rassismus!

6. März 2018 von

Am Montag, den 12. März 2018, möchte die Jugendorganisation der AfD Heilbronn, die „Junge Alternative“ (JA), um 13:00 Uhr auf dem Heilbronner Friedensplatz eine Kundgebung abhalten. Als Redner*innen werden unter anderem der Bundessprecher der AfD, Jörg Meuthen, die Landtagsabgeordneten Carola Wolle und Christina Baum, sowie der Bundestagsabgeordnete Norbert Kleinwächter angekündigt. Unter dem Motto „Alternative Jugendpolitik“ wollen sie mit geballter Kraft den Schüler*innen der umliegenden Schulen „demokratische Grundwerte vermitteln“…

300 Menschen setzen nach dem rassistischen Messerangriff ein Zeichen

24. Februar 2018 von

Knapp 300 Menschen kamen am Abend des 23. Februar 2018 auf dem Heilbronner Marktplatz zusammen, um mit einer Mahnwache gegen rechte Gewalt zu protestieren. Hintergrund war der rassistisch motivierte Angriff eines 70-jährigen Mannes mit einem Messer auf drei Geflüchtete, die sich am 17. Februar 2018 vor der Heilbronner Kilianskirche aufgehalten hatten. Ein 17-Jähriger aus Afghanistan erlitt dabei eine schwere Verletzung und musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. Ein Syrer und ein Iraker wurden leicht verletzt. Dieser Fall hat durch seine Brutalität und aufgrund der zunächst nur wegen gefährlicher Körperverletzung geführten Ermittlungen der Heilbronner Polizei bundesweit Aufsehen erregt. Inzwischen sitzt der mutmaßliche Täter wegen Mordversuchs in Haft. Nachdem Polizei und Staatsanwaltschaft anfangs mitteilten, der Messerstecher habe mit seiner Tat „ein Zeichen gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik setzen wollen“, erklärten die Behörden nach anhaltendem öffentlichen Druck, dass es sich um eine Attacke mit rassistischem Hintergrund handelte.

Scharfe Kritik an Polizei – Großes Zeichen gegen rechte Gewalt erwartet

21. Februar 2018 von

Heilbronn, 21. Februar 2018: Netzwerk gegen Rechts Heilbronn kritisiert die Arbeit der Polizei scharf. Für Freitag wird ein großes Zeichen gegen rechte Gewalt erwartet.

Das Netzwerk gegen Rechts Heilbronn (NgR) ruft für Freitag, den 23. Februar 2018, um 18.00 Uhr zu einer Mahnwache gegen rechte Gewalt auf. Die Kundgebung wird auf dem Marktplatz Heilbronn stattfinden, die Veranstalter rechnen mit einem großen Zeichen der Heilbronner Zivilbevölkerung gegen rechte Gewalt. Das Netzwerk erwartet mindestens 300 Teilnehmer.

Hintergrund ist die rassistisch motivierte Messerattacke eines 70-jährigen Manns auf drei junge Flüchtlinge vor der Heilbronner Kilianskirche. Ein 17-Jähriger aus Afghanistan wurde dabei schwer verletzt. Ein Syrer und ein Iraker kamen mit leichten Verletzungen davon.