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Die Grünen Kreisverband Heilbronn

Author: Die Grünen Kreisverband Heilbronn

Mitglied seit: 2011-11-06 16:53:21
Webseite: http://www.gruene-heilbronn.de/

Beiträge von Die Grünen Kreisverband Heilbronn:

Moderne Mobilität für saubere Luft

11. Juli 2018 von

Was tun für saubere Luft in Stuttgart? Diese Frage wird derzeit intensiv diskutiert. Um die Stickoxid- und Feinstaub-Werte zu senken, steht für uns Grüne im Mittelpunkt, umweltfreundliche Mobilität voranzubringen. Jetzt hat sich die grün-schwarze Koalition auf ein Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung geeinigt. Dazu erklären die Grünen-Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand:
„Mit dem Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung gehen wir weiter zügig voran auf dem Weg zu sauberer Luft. Dieses Gesamtpaket für moderne Mobilität ist gut für die Menschen, für die Umwelt und für das Klima. Ein ganz zentraler Baustein ist, dass wir den Ausbau des Bahnverkehrs kraftvoll vorantreiben und massiv in den ÖPNV investieren, zum Beispiel indem wir die Absenkung der Ticketpreise im ganzen Land unterstützen. Es ist gut, dass es jetzt zu einer Einigung in der Koalition gekommen ist – denn der Gesundheitsschutz lässt sich nicht aufschieben. Die Rechtslage ist klar und die Landesregierung handelt entsprechend: Die Menschen haben ein Recht auf saubere Luft, die Grenzwerte müssen schnellstmöglich eingehalten werden.“

Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

29. Juni 2018 von

In dieser Ausgabe der Grünen Blätter wollen wir uns etwas grundlegender mit aktuell viel diskutierten Begriffen auseinandersetzen. Dazu haben wir verschiedene Gastautor*innen eingeladen, ihre Perspektive auf ein spezifisches Thema zu teilen: Was macht unsere grüne Haltung dazu aus? Was sind Streitpunkte? Welche gesellschaftliche Relevanz hat dieses Thema?

Wir hoffen, dass diese verschiedenen Perspektiven zum Nach- und Weiterdenken anregen. Dass vielleicht das ein oder andere Schlaglicht dabei ist, welches ein Thema von einer für euch anderen Seite beleuchtet. Vielleicht regt auch etwas zum Widerspruch an. Wir wünschen uns nicht nur für dieses Heft, sondern auch für den spannenden Weg zum neuen grünen Grundsatzprogramm den Mut, als Partei in ihrer ganzen Breite und Vielfalt Unterschiede auszuhalten und wenn nötig, zivilisiert zu streiten. Denn davon lebt ja bekanntermaßen die (innerparteiliche) Demokratie.

Den Mut aufbringen, Unterschiede zu akzeptieren

29. Juni 2018 von

Was bis vor kurzem noch als unverrückbar galt, steht plötzlich im Zentrum der Diskussion: Grundrechte und demokratische Institutionen werden angezweifelt, Grundwerte unserer Demokratie hinterfragt.Deshalb beschäftigt sich der Landtag in einer Veranstaltungsreihe mit der Basis unseres Zusammenlebens – Grundgesetz und Landesverfassung. Landtagspräsidentin Muhterem Aras berichtet im Interview.

Muhterem Aras über Wertsachen in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

Liebe Muhterem, worum geht es dir bei der Gesprächsreihe „Wertsachen“?

Neue Arenen des Mit-Redens

29. Juni 2018 von

Seit den achtziger Jahren haben wir Grüne viele Verfahren der Basisdemokratie ausprobiert – sei es unter Ehrenamtlichen oder im Parlament – und eine Beteiligungskultur geschaffen. Heute gilt es darüber zu reden, welche Auswirkungen die sozialen Medien auf Diskussionen und Entscheidungsprozesse in unserer Partei haben, regt Till Westermayer an.

Till Westermayer über Basisbeteiligung in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

„Die verbindlichen Grundwerte […] sind die Prinzipien: ökologisch, basisdemokratisch und sozial“, heißt es in der Präambel unserer Satzung aus dem Jahr 1980, die an unsere historischen Wurzeln erinnert.

Warum wir ehrlicher werden müssen

29. Juni 2018 von

In Zeiten von „Fake Facts“ gilt es, die Freiheit der Wissenschaft zu schützen und zu stärken. Und auch wir Grüne brauchen ein unwidersprüchliches Verhältnis zur Wissenschaft und zu Fakten. Davon profitiert auch die Qualität politischer Richtungsentscheide, argumentiert Paula Piechotta.

Paula Louise Piechotta über Fakten in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

Wenn man unserer oft verstörenden Gegenwart etwas Positives abgewinnen kann, dann, dass die Abgründe unserer Zeit uns als Grüne intensiver diskutieren lassen und wir eine größere Tiefenschärfe bei vielen Themen erreichen, die uns vor kurzem noch gar nicht wichtig erschienen.

Was bedeutet Ökologie für dich?

29. Juni 2018 von

Diese Frage haben wir sechs Grünen gestellt – denn kein anderes Thema ist so identitätsstiftend für uns. Die Grünen entstanden, weil keine andere Partei eine Antwort hatte auf die Zukunftsfrage, wie wir die natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten erhalten können. Und auch heute hat jede*r Grüne eine ganz persönliche Verbindung zu den Themen Umwelt-, Klima- und Naturschutz.

Sechs Grüne über Ökologie in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

Das Unmögliche möglich machen

29. Juni 2018 von

Was sind Utopien? Und was können wir damit anfangen? Die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Ricarda Lang, beschreibt, worauf es dabei ankommt und macht klar, dass die progressiven Kräfte in die Offensive kommen müssen.

Ricarda Lang über Utopien in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

Wir befinden uns am Ende vom Ende der Geschichte. Die Vorstellung, dass sich durch die Ausbreitung des Kapitalismus die Demokratie automatisch überall durchsetzen und die Menschheit immer mehr an Freiheit gewinnen wird, hat mit der Realität wenig zu tun. Wir erleben heute, wie Autokraten an Macht gewinnen und die Idee der universellen Gleichheit und Freiheit aller Menschen in Vergessenheit gerät. Die Stärke der Rechten ist auch ein Zeichen der Schwäche der progressiven Kräfte. Viel zu oft verharren wir in der Defensive und der Verteidigung des Status Quo und verpassen es dabei, die Unzufriedenheit für einen emanzipatorischen Gesellschaftsentwurf zu mobilisieren. Es fehlt an Utopien, die Menschen mitnehmen und begeistern.

Nationalismus hat nicht nur zivilisiert

29. Juni 2018 von

Nationalismus gilt in progressiven Debatten vor allem als das Phänomen, das den Errungenschaften des letzten Jahrhunderts wie der multilateralen Weltordnung und einem vereinten Europa an den Kragen geht. Tatsächlich steht er aber in einem dialektischen Verhältnis zu bürgerlichen Errungenschaften.

Jamila Schäfer über Nationalismus in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

Denn Bürger*innenrechte und die multilaterale Weltordnung sind erst durch Nationalismus ermöglicht worden. In der Zeit der Aufklärung erfüllte der Nationalismus einen emanzipatorischen Zweck. So diente der erste liberal-demokratische Nationalismus der französischen Revolution dem fortschrittlichen Ziel, Menschen über bestehende Grenzen hinweg im Kampf gegen bestehende feudale bzw. absolutistische Herrschaftsverhältnisse zu vereinen und handlungsfähig zu machen. Die Nation wurde als zugängliche politische Willensgemeinschaft gedacht, die Menschen – damals vor allem Männer – zu gleichen und freien Bürgern macht. Die republikanische Nation wurde explizit als politisches Ziel einer demokratischen Bewegung formuliert.

Vielfalt und Zusammenhalt gelingen nur gemeinsam

29. Juni 2018 von

Ohne Angst verschieden sein zu können – dieses Postulat von Theodor W. Adorno beschreibt die zentrale Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben und ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit ganz unterschiedlichen Merkmalen und Hintergründen.

Oliver Hildenbrand über Zusammenhalt in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele

In unserer freien, offenen und vielfältigen Gesellschaft ist Zusammenhalt immer auch der Zusammenhalt von unterschiedlichen Menschen. Deshalb kann Zusammenhalt nicht auf Ähnlichkeit, Konformität oder Homogenität beruhen, sondern muss Unterschiede anerkennen, Freiheiten erlauben und Heterogenität wertschätzen. Es geht um individuelle Vielfalt und um gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb ist die inklusive Gesellschaft unser Leitbild: Im Mittelpunkt unserer Politik steht der Mensch mit seiner Würde und seiner Freiheit. Ein inklusives Wir-Gefühl entsteht, wenn wir Vielfalt akzeptieren und eine Einheit der Verschiedenen schaffen.

Heimat ist Herzenssache

29. Juni 2018 von

Heimat ist Herzenssache. Heimat ist ein Gefühl, subjektiv, bunt und schön. Kein Staat der Welt kann erzwingen, dass sich Menschen heimisch fühlen. Für manche ist Heimat immer dort, wo sie sich wohlfühlen. Für andere, wo ihre Familie lebt und gute Freunde sind. Bei jedem ist die Heimat anders.

Sandra Detzer über Heimat in Grüne Blätter 2/2018: Gedanken & Spiele