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ganz anders [HN]

Author: ganz anders [HN]

Mitglied seit: 2013-07-14 18:08:23
Webseite: http://www.ganzanders.tk/

Beiträge von ganz anders [HN]:

Thesen des Kommunismus (2/2)

9. November 2014 von

Die Zukunft bestimmen wir:
Die Reproduktion einer emanzipatorischen Vision

handgemenge
* Der Kommunismus kann nur verwirklicht werden, wenn neben dem kapitalistischen System auch die Nationalstaaten überwunden werden. Da die kapitalistischen und staatskapitalistischen Staaten durch eine Ordnung abgeschafft werden sollen, ist die kommunistische Perspektive strikt antinational. Der Bezug auf internationale Solidarität räumt Nationalstaaten ihre Legitimation ein und ist von weltweiter Solidarität, mit dem Ziel trennende Grenzen zu überwinden, zu unterscheiden. Die antinationale Ausrichtung muss fest verankert sein und darf nicht durch linksnationale Kurse verdrängt werden. Deshalb ist der Bezug zu jeglicher nationalen Gegebenheit falsch. Nationale und radikale, antiimperialistische Bewegungen sowie Kämpfe sind zu hinterfragen und falls diese sich auf Kategorien wie Völker, Nationen und Staaten beziehen, zu kritisieren. Eine Zwischenetappe wie die realsozialistischen Versuche es waren, vom kapitalistischen zum sozialistischen Nationalstaat, führt in die Sackgasse.

Thesen des Kommunismus (1/2)

10. Oktober 2014 von

Es ist nicht so einfach, wie es scheint:
Die Kunst der Analyse, Reflexion und Kritik

handgemenge

Veranstaltung: Rechte Kapitalismuskritik in der Mitte der Gesellschaft?

20. September 2014 von

Vortrag und Diskussion: Donnerstag, 09.10.14 um 20 Uhr im Demoz (Wilhelmstraße 45, Ludwigsburg) *
[Eine Veranstaltung von ganz anders und LAK Shalom]

Es wird nicht, wie es ist

24. August 2014 von

kritik
Gegen die Herrschaft an sich, dem Zustand des Unmöglichen und der Freiheit des Falschen:

Arbeit im Nationalsozialismus – Die Arbeits- und Leistungsideologie als blutige Herrschaftsform

24. Juli 2014 von

kritik
Der Nationalsozialismus war untrennbar mit einer Arbeitsideologie verbunden, die in dem folgenden Text dargelegt wird. Aus dieser Analyse heraus, benötigt es die Überwindung der Notwendigkeit seine Arbeitskraft zu verkaufen und über die Arbeitsleistung ausgebeutet zu werden durch die Aufhebung der Lohnarbeit als Ganzes. Der Zwang zur (Lohn)Arbeit als auch die Identifikation durch einen Arbeitsplatz waren im historischen NS innerhalb der damaligen Weltanschauung und in den Sichtweisen der Bevölkerung verankert. Die Arbeit in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen und Menschen zur Arbeit zu nötigen sind immer noch ein Teil des heutigen kapitalistischen Systems. Allerdings existieren, zumindest in Deutschland, trotz repressiven Drucks keine Massenvernichtung und Ermordung von „lebensunwerten“ Personen, so dass zwischen den beiden Wirtschaftsordnungen praktische erlebbare Unterschiede gibt.
Einzelne Kernelemente des Nationalsozialismus befinden sich in der heutigen Gesellschaft wie Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus und Sozialchauvinismus nach wie vor. Gerade die Sichtweisen gegenüber Personengruppen bezüglich ihrer Verwertung und die Behandlung von Menschen nach wirtschaftlichen Nutzen sind reaktionäre antihumane Sichtweisen, die sozialdarwinistische Züge aufweisen und ein Einfallstor für barbarische Zustände sein kann.
Der Text versucht, in seiner Kürze und seiner Länge, einen Überblick über die damaligen Zustände zu geben und konzentriert sich auf einige elementare Ideologiefragmente. An der ein oder anderen Stelle kann es zu Verkürzungen kommen, die lediglich aufgrund der Länge des Textes geschuldet sind. Einige gesellschaftliche, wirtschaftliche und politischen Erscheinungsformen als auch intensive psychologische und soziologische Analysen, die tiefer in die Materie gehen und den Nationalsozialismus in seiner Ganzheitlichkeit erklären, wurden deshalb ausgeklammert.
Wichtig ist noch anzumerken, dass in dem Text die Selbstbezeichnung des „Nationalsozialismus“ und nicht der Begriff des Faschismus verwendet wird. Aufgrund der Singularität der Shoah, des gravierenden Antisemitismus und dem ideologischen Bezugspunkt zur Partei neben einer Führungspersönlichkeit gibt es im Vergleich zu den europäischen Faschismen einige Unterschiede, die je nach Standpunkt innerhalb der Faschismus-Forschung zu der Ansicht geführt haben, dass der Nationalsozialismus nicht die deutsche oder eine besondere Form des Faschismus sondern eine eigenständige Weltanschauung war und ist.

Love communism and hate homophobia

26. Mai 2014 von

Der reaktionäre Volksmob aus christlichen Fundamentalist*innen, Rechtspopulist*innen, Nationalist*innen und konservativen Kräften versucht mal wieder ihre krude Ansichten auf die Straße zu tragen. Am Samstag, den 28.06 gilt es ab 15 Uhr auf dem Schlossplatz im politischen Handgemenge und durch vielfältige Aktionsformen die Deutungshoheit an dem Tag nicht der menschenverachtenden Allianz zu überlassen.

Wir sagen Nein zur Herrschaft der falschen Freiheit, indem menschenverachtende fortschrittsfeindliche Personen versuchen ihre Positionen der Barbarei auf die Straße zu tragen. Unsere Perspektive ist die befreite basisdemokratische Gesellschaft mit der klaren sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt, in der homophobe und transfeindliche Einstellungen durch Solidarität und Aufklärung aufgelöst werden.

Aufruf zum antinationalen Block auf der Blockupy-Demonstration

10. Mai 2014 von

Im Rahmen der europaweiten Blockupy-Aktionswoche gegen das europäische Krisenregime und gegen die Zwangsmaßnahmen der Troika wird am 17. Mai eine Demonstration unter dem Motto „macht Europa anders“ in Stuttgart stattfinden. Proteste zum Jahrestag der spanischen 15M Bewegung, Aktionen gegen Rechtspopulismus und gegen den EU-Gipfel in Brüssel am 15. Mai, ein Flüchtlingsmarsch nach Brüssel, sowie diverse lokale Aktionen am 16. Mai gehen den Großdemonstrationen in ganz Deutschland voraus.

Die süddeutschlandweite Demonstration in Stuttgart wird durch ein lokales Bündnis verschiedener linker Kräfte organisiert und überregional unterstützt. Libertäre und antinationale Gruppen aus dem Südwesten rufen unter Bezugnahme auf die Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative!“ dazu auf, sich mit einem antinationalen Block auf der Demonstration zu beteiligen.

Andreas Kemper: Die Gefahren des Rechtspopulismus. Zur Entstehung und Entwicklung der Partei Alternative für Deutschland

8. Mai 2014 von

Eine Veranstaltung zum rechtspopulistischen Übel namens AFD von contain‘t, Emanzipation& Frieden und ganz anders. Mit freundlicher Unterstützung von Buchtreff: Büchergilde Stuttgart

afd

Montag, 19. Mai, 19.30 Uhr
Buchtreff: Büchergilde, Charlottenstraße. 1, 70182 Stuttgart
Vortrag und Diskussion mit Andreas Kemper

Nationalismus ist keine Alternative

4. Mai 2014 von

In ganz Europa bringen sich derzeit rechte Parteien gegen die Europäische Union und den Euro in Stellung. Sie greifen den allgegenwärtigen Unmut über die europäische Krisenpolitik auf und propagieren die Rückbesinnung auf’s Nationale. Nationalismus als Alternative zur autoritären EU-Politik? Vielen Dank, dieses Angebot weisen wir entschieden zurück. Stattdessen rufen wir alle, die wie wir keine Lust auf nationalistische Ausgrenzung und autoritäre Politik von oben haben, auf, vor der Europawahl am 25. Mai ein Zeichen gegen Nationalismus, Austeritätspolitik und Wettbewerbsdiktat zu setzen und gegen den rechtspopulistischen Vormarsch aktiv zu werden. Für eine solidarische Perspektive jenseits nationaler Grenzen und kapitalistischer Verwertungszwänge.

Für die soziale Emanzipation – Gegen Leistungsterror, Staatswahn und Arbeitsfetischismus

16. April 2014 von

Mit diesem Aufruf wollen wir allen Menschen, die gegen Kapitalismus samt seiner Zwangsmechanismen auf die Straße gehen wollen, die Möglichkeit geben mit Gleichgesinnten an der Demonstration teilzunehmen. Uns geht es nicht, verschiedene Positionen gegeneinander auszuspielen oder die Demonstration inhaltlich zu spalten. Wir sehen den Aufruf als eine theoretische Ergänzung zu den bisherigen Analysen, Positionen und Perspektiven.
Als Teil der pluralistischen Linken sehen wir es erforderlich an, alle Strömungen für eine Perspektive fernab von Ausbeutung und Herrschaft zu mobilisieren. Das kapitalistische Ausbeutungssystem, die (immer wieder kehrenden) Wirtschaftskrisen und die reaktionären Nationalstaaten lassen es nicht zu, sich weiter mit ideologischen Grabenkämpfen aufzuhalten.


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