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Energiewende Heilbronn

Author: Energiewende Heilbronn

Mitglied seit: 2011-11-01 14:21:39
Webseite: http://www.energiewende-hn.de

Beiträge von Energiewende Heilbronn:

Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn bei Klimaschutzdemo in Bonn

12. November 2017 von

Mit einem Reisebus voller Aktiver ist das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn am Samstag früh nach Bonn gefahren. Dort nahmen die Heilbronner an einer Demonstration unter dem Motto „Klima schützen – Kohle stoppen“ teil. Insgesamt kamen über 25.000 Menschen aus der ganzen Welt zur bislang größten Klimaschutz-Demonstration. Anlass war der am Montag beginnende Weltklimagipfel. Von den international angereisten Rednerinnen wurde auch Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf kritisiert. Die alte Bundesregierung habe in Paris große Versprechen gemacht, löse diese aber nicht ein. Auch in den laufenden Koalitionsverhandlungen hat Merkel Kohlelobbyisten in die Verhandlungen um die künftige Energiepolitik geschickt.

#unserauftrag Heilbronn bietet Klima Schutz

18. Oktober 2017 von

Am Montag startet die Stadt Heilbronn eine Klimaschutzkampagne unter dem Motto „Heilbronn bietet Klima Schutz“. Durch diese Kampagne möchte die Stadt sowohl alle Heilbronner Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen, Verbände und Institutionen für den Klimaschutz sensibilisieren und dazu motivieren, aktiv zu werden. Wir freuen uns rießig, dass die Stadt Heilbronn eine solche Klimaschutzkampagne startet! Pressemitteilung der Stadt Heilbronn: Um ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, plant die Stadt Heilbronn das bisherige Klimaschutzkonzept zu überarbeiten und sich stärker am Klimaschutzziel der Bundesrepublik Deutschland zu orientieren. „Die Handlungsmöglichkeiten der Kommune im Bereich des Klimaschutzes sind jedoch begrenzt“, sagt Oberbürgermeister Harry Mergel. Er fährt fort: „Die Stadt hat beispielsweise bereits damit begonnen, den Energieverbrauch städtischer Gebäude zu reduzieren und verstärkt erneuerbare Energieträger zu nutzen.“ Die Stadt habe jedoch nur einen geringen Einfluss auf den Energieverbrauch oder das Mobilitätsverhalten von Privathaushalten, Unternehmen oder anderen Institutionen. Aus diesem Grund möchte die Stadt Heilbronn unter dem Motto „Heilbronn bietet Klima Schutz“ alle Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, sich am Klimaschutz in Heilbronn zu beteiligen. „Klimaschutz ist nicht nur existenziell wichtig, sondern kann auch Spaß machen“, wirbt der Klimaschutzbeauftragte Dr. André Gützloe: „Gemeinsam können wir nicht nur das Klima schützen, sondern auch etwas für unsere Stadt tun.“ Dazu hat die Leitstelle Klimaschutz eine besondere Internetseite angelegt: www.klimaschutz-heilbronn.de mit aktuellen und nützlichen Informationen zum Thema. Daneben gibt es zahlreiche, einfach umzusetzende Maßnahmen und Tipps, mit denen man das Klima schützen und dabei oft sogar noch Geld sparen kann. Dabei sind auch viele Heilbronnerinnen und Heilbronner, die sich haben fotografieren lassen und ein Statement abgegeben haben, was sie in Heilbronn für den Klimaschutz tun. Mit der Internetseite www.unserauftrag.de (ab 23.10.) wird der erste Meilenstein im Zeichen des Klimaschutzes gesetzt. Am Montag, 23. Oktober, startet hier eine Zeitspendenplattform mit dem Titel „#unserauftrag“. An diesem Montag beginnt um 17 Uhr im Heinrich-Fries-Haus (Bahnhofstraße 13) im Saal im Erdgeschoss die Eröffnungsveranstaltung der Klimaschutzkampagne. Nach der Begrüßung durch OB Harry Mergel stellt Klimaschützer Dr. André Gützloe die Kampagne vor. Dann folgen zwei Kurzvorträge von Professor Dr. Roland Pfennig zum Klimaschutz bei Unternehmen sowie von Energieagentur-Geschäftsführer Benedikt Nagel zum Klimaschutz durch Energiesparen. Im Anschluss daran startet mit dem „Klimadialog Heilbronn“ eine neue Diskussionsveranstaltung der Lokalen Agenda 21 Heilbronn / Rat für Klimaschutz. „Zusammen aktiv für den Klimaschutz und die Zukunft Heilbronns“ – so lautet die Maxime, die sich hinter der neuen Kampagne verbirgt. Aus diesem Grund hat die Klimaschutzleitstelle eine interaktive Zeitspendenplattform ins Leben gerufen, die es allen Heilbronner Klimaschützerinnen und Klimaschützern ermöglicht, sich zu vernetzen und gegenseitig bei der Verwirklichung ihrer eigenen Projektideen zu unterstützen. Die gespendete Zeit ist laut Dr. Gützloe „die neue Währung im Klimaschutz für Heilbronn“. OB Mergel: „Wir möchten nun Möglichkeiten schaffen, Menschen mit guten Ideen und Menschen, die helfen wollen, in eigeninitiierten Projekten zusammenzubringen. Sich gegenseitig zu inspirieren und zu motivieren, miteinander Zeit zu verbringen und dabei in die Zukunft unserer Stadt zu investieren – das ist die Idee, die hinter „#unserauftrag“ steckt.“ Interessierte können an der Veranstaltung gerne teilnehmen. Zur besseren Planung teilen Sie bitte Herrn Dr. André Gützloe (dr.andre.guetzloe@heilbronn.de; Teil: 07131 56-4109) Ihre Teilnahme mit.

Rad-Aktionstag „Kein Atommüll auf dem Neckar!“

7. Mai 2017 von

Am 30. April schien die Anti-Atom-Sonne über dem Neckar – und am Ufer erkundeten mehr als 100 AKW-Gegner*innen auf Fahrrädern die geplante Castor-Flussstrecke zwischen Heilbronn und Neckarwestheim. Am Fluss, auf Brücken, an Schleusen, an der AKW-Schiffsanlegestelle oder aber auch vor dem Hauptbahnhof in Heilbronn oder den Werkstoren der Fa. Scheuerle (Castor-LKWs) in Heilbronn war die Forderung nicht zu übersehen: Wir stellen uns quer – Keine CASTOR-Transporte auf dem Neckar! Hier findet Ihr einige Fotos der Aktion   Mit einem „Wasseraktionstag“ auf dem Neckar folgt am Sonntag, 21. Mai, eine weitere Protestaktion – hier gibts weitere Infos!        

Argumente gegen den Atommüll-Transport von Obrigheim ins Endlager Neckarwestheim [Update 2017]

11. März 2017 von

Banner mit der wiederstaendigen Ente, dem Symbol des Buendnisses Neckar castorfrei

Hütchenspiel mit Castoren (Quellen: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieronymus_Bosch_051.jpg & Eigenes Foto vom Castorzug 11/2008 in HN)

Hütchenspiel mit Castoren
(Quellen: commons.wikimedia.org & Eigenes Foto vom Castorzug 11/2008 in HN)

[Aktualisierte Fassung unseres Textes vom 22.4.2013]

Wir haben Argumente gegen den Untersteller/EnBW-Plan, die Obrigheimer Brennelemente nicht vor Ort in Castoren zu lagern, sondern diese Castoren nach Neckarwestheim in das Tunnel-Lager zu stellen, gesammelt:

Es gibt einen einzigen Grund, der dafür sprechen könnte, die Brennelemente von Obrigheim nach Neckarwestheim zu bringen:

AKW Brokdorf blockiert – auch die Neckar-Ente ist dabei

10. März 2017 von

Blockade AKW Brokdorf - Solidarität Neckar castorfrei(Foto: Pay Numrich, feinfrisch.net)

Seit heute Morgen um 5 Uhr (10.3.17) werden zwei Tore des AKW Brokdorf von ca. 30 Aktivist_innen blockiert.
Auf den Transparenten findet sich die Forderung der Aktion: Atomanlagen stilllegen!
Mit dabei: die Castorente vom Neckar.

K. Kobayashi: Fukushima-Rundbrief aus Japan

10. März 2017 von

Fukushima am 16.3.2011Herr Kazuhiko Kobayashi hat auf seinen Vortragsreisen durch Europa bereits zwei Mail in Heilbronn gesprochen und von der Situation in Japan seit Beginn der Katastrophe von Fukushima berichtet, besonders auch von der sehr schweren Lage der aus der Region Fukushima geflüchteten Mütter mit ihren Kindern. Er sammelt weiterhin Spenden zur Unterstützung von Hilfsprojekten für diese Betroffenen.

Wir dokumentieren seinen aktuellen Rundbrief anlässlich des 6. Fukushima-Jahrestages. Eine englische Fassung ist ebenfalls verfügbar. Bei Interesse können wir Kontakt zu ihm herstellen. Bitte beachten Sie unten die Kontodaten für Ihre Spende.

Rundschreiben zum 6. Jahrestag Fukushima

Liebe Freundinnen und Freunde,

Anti-Atom-Kampagne 2017: NeckarCastorfrei

6. Januar 2017 von

Direkt vor unserer Haustüre: Castor-Transporte 2017 von Obrigheim nach Neckarwestheim  Die EnBW plant 2017 auf dem Neckar fünf Transporte, um insgesamt 15 CASTOREN mit hochradioaktivem Atommüll von Obrigheim nach Neckarwestheim zu transportieren. Diese gefährliche Atommüllverschiebung führt durch dicht bewohnte Gebiete. Im Katastrophenfall kann sich die Radioaktivität auch unkontrolliert über den Neckar weiter verteilen. Atommüll von Obrigheim – ausgerechnet in den Steinbruch nach Neckarwestheim? In Neckarwestheim gibt es ein „Zwischenlager“ für CASTOREN in Tunnelröhren im Steinbruch. In diesem Steinbruch wird der Untergrund durch Abpumpen von Grundwasser ausgewaschen. Daher müssen regelmäßig Hohlräume mit Beton aufgefüllt werden, um den Kühlturm des noch laufenden EnBW-Atomkraftwerks wieder aufzurichten. Der Weiterbetrieb des AKWs ist allein schon aus diesem Grund unverantwortlich. Und dieser Ort taugt keinesfalls für noch mehr Atommüll! Keine „grüne Wiese“ in Obrigheim Die EnBW und das Umweltministerium versprechen wider besseres Wissen die rasche „grüne Wiese“ in Obrigheim. Dort sind nicht nur die für die CASTOREN vorgesehenen 342 hochradioaktiven Brennstäbe. Dort gibt es aus dem laufenden Abriss des Atomkraftwerkes weiteren stark strahlenden Atommüll. Der soll irgendwann in ein noch zu findendes „Endlager“. Ebenso gibt es weiteren gesundheitsschädlich strahlenden schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Auch für diesen steht noch keine Langzeitlösung zur Verfügung. Scheinlösungen mit Hin- und Herfahren von Atommüll helfen da nicht weiter. Wohin mit dem Atommüll? Diese Frage ist für Obrigheim wie überall noch vollständig ungelöst. Der bisherige Umgang und die Verharmlosung des Atommülls sind unverantwortlich. Wir fordern: Keine Atommüllverschiebung Obrigheim – Neckarwestheim! Atomausstieg sofort – keine weitere Atommüllproduktion! Dezentrale und regenerative Energiewende jetzt! Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bündnisses NeckarCastorfrei www.neckar-castorfrei.de

Energieanbieter können nicht unabhängig beraten

6. Januar 2017 von

Pressemitteilung vom 01.12.2016 In ganz Baden-Württemberg gibt es kommunale Energieagenturen, die Bürgerinnen und Bürger beraten, unabhängig von Anbietern. Ganz Baden-Württemberg? Nein, Stadt- und Landkreis Heilbronn und der Landkreis Heidenheim sind bisher weiße Flecken auf der Karte der regionalen Energieagenturen. In Heilbronn wurde die Lücke jetzt geschlossen – am 01. Dezember wird in der Heilbronner Lohtorstraße der „EnergieShop“ der ZEAG und der Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) eröffnet. Angehängt daran ist die neue und auf dem Papier „unabhängige“ „Energieagentur der Stadt Heilbronn“. Doch während die Energieagenturen im übrigen Land in kommunaler Hand sind, werden der EnergieShop zu 100% und die Energieagentur zu 50% von Unternehmen getragen, die selbst Strom und Gas anbieten: Die ZEAG gehört fast vollständig der EnBW, die HVG zu 25,1 % der EnBW und zu 74,9 % den Heilbronner Stadtwerken. Sowohl in ihrer Werbung als auch z. B. in Stellenanzeigen zeigen HVG und ZEAG ganz offen, dass es ihnen um Marketing und Kundenfang geht und die Energieberatung sich diesen Zwecken unterordnet. Eine saubere Trennung zwischen Geschäft und der in Satzung und Gemeinderatsbeschluss festgelegten „wert- und anbieterneutralen Beratung“ scheint nicht vorgesehen zu sein.

Ärztekammer: Keine Freigabe radioaktiven Restmülls aus Kernkraftwerken

4. Dezember 2016 von

Landesärztekammer: Keine Freigabe radioaktiven Restmülls aus Kernkraftwerken im Land Baden-Württemberg

Stuttgart, 26Freimessen von radioaktivem Müll bringt Radioaktivität in alle Bereiche der Biosphäre.11.2016. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg warnt vor der Verharmlosung möglicher Strahlenschäden durch die geplante Verteilung von gering radioaktivem AKW-Rest-Müll aus den Kernkraftwerken Neckarwestheim, Obrigheim und Philippsburg sowie den Karlsruher Atomanlagen auf die Mülldeponien der Landkreise Ludwigsburg und Neckar-Odenwald sowie der Stadt Heilbronn und vermutlich weiterer Deponien sowie durch die Freigabe und Herausgabe des Restmülls in die allgemeine Wiederverwertung und fordert die Landesregierung auf, sich für eine Verwahrung auch des gering strahlenden Mülls auf den Kraftwerksgeländen einzusetzen, bis definitive und gesundheitlich zu verantwortende Lösungen der Endlagerung gefunden sind.

Begründung:

Stopp-TTIP-Infotour durch die Heilbronner Innenstadt

6. September 2016 von

Gemeinsam mit vielen Gruppen und Organisationen aus Heilbronn werden wir an verschiedenen Orten in der Heilbronner Innenstadt über die Freihandelsabkommen TTIP und CETA informieren und zur Demonstration am 17.09.16 mobilisieren.


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