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Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Author: Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Mitglied seit: 2011-11-10 10:17:29

Beiträge von Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim:

Atomausstieg, AKW-Laufzeiten & Entschädigungen

5. November 2018 von

Zusammenfassung der Rede vom Sonntagsspaziergang am 04.11.2018
(Audio-Mitschnitt am Ende des Artikels)

Liebe Atomkraftgegnerinnen, liebe Atomkraftgegner,
heute beleuchten wir als Aktionsbündnis auf unserem Protest-Sonntagsspaziergang die „Energiepolitische Situation“. Hier treffen inzwischen zwei total unterschiedlich Welten und Interessengegensätze aufeinander. Die fossilen Großkraftwerke hauptsächlich Atom und Kohle mit ihren „Altkonzernen“ und zentralen Machtstrukturen in der Erzeugung und Verteilung der Energie. Auf der anderen Seite die sich dezentral und regenerativ „von unten“ entwickelnde neue Energiewende-Welt. Mit ganz anderen Besitz- und Erzeugerstrukturen in dezentraler und regionaler Form. Diese Interessenkonflikte nehmen zu.
Dann gibt es ja vordergründig einen Atomausstieg. Was ist da wie geregelt, beim „Atomausstieg Nr. 1“ von 2002, bei den Laufzeitverlängerungen 2010 und nach Fukushima 2011 mit dem Atomausstieg Nr. 2?!

Jetzt Einwenden gegen die fortgesetzte Gefährdung von Mensch und Natur!

30. Oktober 2018 von

Sammel-Einwendung zur 2. Abbaugenehmigung von GKN I – letzte Frist Mo. 5.11.18

(atomerbe-neckarwestheim.de) Am 3.2.2017 wurde die erste Stilllegungs- und Abbau-Genehmigung („1. SAG“) für das GKN I erteilt. Damit konnte die EnBW/EnKK die Abriss-Arbeiten beginnen. In der damaligen Öffentlichkeitsbeteiligung (2015) hatten wir kritisiert, dass praktisch alle entscheidenden Themen (u.a. radiologisches Gesamtkataster) ausgeblendet waren.
Die atomrechtliche Genehmigung erlaubt nun in großem Umfang die Verteilung von Radioaktivität in unsere Umwelt und setzt die Bevölkerung vemeidbaren Gefahren aus: z.B. Abbau trotz Brennelementen im AKW und des aktiven zweiten AKWs vor Ort, Freigabe von radioaktivem Material, Abgabe von Radioaktivität in Luft und Neckar, unzureichende Umweltverträglichkeitsuntersuchung, unnötige Transporte von radioaktiven Material.
Aktuell geht es um den zweiten Schritt der Abbau-Genehmigung („2. AG“) für das GKN I. Die von den Bürgerinitiativen eingeforderte Öffentlichkeitsbeteiligung droht erneut zur Farce zu werden, denn die Mängel des ersten Verfahrens werden fortgesetzt. Dieses Mal wird sogar komplett auf eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung verzichtet, da das Vorhaben laut Umweltministerium angeblich „keine zu berücksichtigenden erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen“ habe.

Atomausstieg, AKW- Laufzeiten & Entschädigungen

20. Oktober 2018 von

Einladung zum Sonntagsspaziergang am 4. November

Unter dem Motto „Atomausstieg, AKW-Laufzeiten und Entschädigungen“ lädt Euch das Aktionsbündnis zum nächsten Sonntagsspaziergang ans AKW Neckarwestheim ein! Treff ist wie meistens um 14h auf der „Schönen Aussicht“.

 

Atomausstieg 2011, was ist vereinbart:
Am 11. März kam es in Fukushima in drei Atomkraftwerken zur radioaktiven Kernschmelze, zum Super-Gau. In Deutschland waren zu diesem Zeitpunkt 17 Atomkraftwerke im radioaktiven Betrieb. Statt sofortigem Atomausstieg wurden nur 8 Atomkraftwerke abgeschaltet, 9 Atomkraftwerke erhielten trotz Fukushima und der ungeklärten Frage wohin mit dem hochradioaktiven Atommüll eine weitere Betriebserlaubnis. Seit 2011 wurden von den 9 AKWs mit dem sog. Atomausstieg erst zwei weitere Atomkraftwerke abgeschaltet. Ende 2019 wird ein weiteres AKW stillgelegt. Die sechs größten und gefährlichsten Atomkraftwerke sollen erst Ende 2021 und Ende 2022 abgeschaltet werden. Atomausstieg sieht anders aus.

Wackersdorf – die „Geburtsstunde der Zivilgesellschaft in Bayern“

10. Oktober 2018 von

Interview mit Oliver Haffner bei freie-radios.net

In Zeiten des Protestes gegen Braunkohleabbau im Hambacher Forst, bietet sich auch der Blick in die Vergangenheit an. Oliver Haffner hat dies mit seinem Film „Wackersdorf“ getan. Der Film zeigt die Ereignisse rund um die geplante WAA für Kernbrennstoffe, die in den Achtzigerjahren im oberpfälzischen Wackersdorf gebaut werden sollte. Dabei begleitet der Film den Weg des Landrates Hans Schuierer, der den Bau der Wiederaufbereitungsanlage erst befürwortete, sich dann aber auf die Seite der Atomgegner schlug. Über seinen Werdegang, das Verhalten der bayrischen Landesregierung, aber auch über die Aktualität dieser Sternstunde der AntiAKW-Bewegung sprach Radio Corax mit dem Regisseur Oliver Haffner. Das Interview zum Anhören im Artikel.
Oliver Haffner hatte den Film am 6.10. persönlich im Ludwigsburger Scala vorgestellt. Der Film wird in den nächsten Wochen noch ein einigen Abenden in den Ludwigsburger Kinokult-Kinos gezeigt – sehr sehenswert!

Statt Energiewende eine Politik für die Konzerne?

10. Oktober 2018 von

Rückschau zum Oktober-Sonntagsspaziergang

Unter dem Motto „Radioaktivität lässt sich nicht abschalten“ protestierten am AKW Neckarwestheim gegen eine Politik für die Konzerne unter Ausbremsung der dezentralen echten Energiewende in Bürgerhand. Ausgehend vom Sicherheitsrisioko GKN II und dem geplanten „Blankoscheck“ für das Abrissverfahren desselben wurde im Redebeitrag unter anderem der Zusammenhang von blockierter Energiewende, laufenden AKWs und weiterer geplanter Kohleverstromung (bis 2050?) dargestellt. Den Beitrag könnt ihr hier im Artikel nachhören.
Der nächste Sonntagsspaziergang findet am 4. November statt. Schon jetzt herzliche Einladung, und, falls Ihr hierfür Flyer verteilen könnt, schicken wir Euch diese gerne zu!

Wackersdorf – Filmabend im Scala Ludwigsburg

1. Oktober 2018 von

Kino und Filmgespräch mit Regisseur Oliver Haffner
Samstag, 06.10., 20:30 h, Scala Ludwigsburg

Wackersdorf – Ein packendes Polit-Drama über die Hintergründe, die zu dem legendären Protest gegen den Bau der WAA in der Oberpfalz führten. An Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD. Ein Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement, heute so aktuell wie damals.
Karten-Vorverkauf hier!
Das Aktionsbündnis CASTOR-Widersatnd Neckarwestheim unterstützt die Veranstaltung von Kinokult e.V. und Scala.live und ist mit einem Infostand im Foyer des Scala-Lichtspielhaus anwesend.

„Brandgefährlich: So marode ist der Brandschutz in Europas AKW“

21. September 2018 von

Recherche von correctiv.org:
„Von Betreibern, die auf Zeit spielen – und Behörden, die sie gewähren lassen“

Wie sicher sind eigentlich die letzten laufenden Atommeiler in Deutschland sowie in unseren europäischen Nachbarländern? Dieser Frage ist correctiv.org über viele Monate nachgegangen – und sind auf erschreckend veraltete Brandschutzklappen gestoßen. Auf Kraftwerksbetreiber, die auf Zeit spielen und Aufsichtsbehörden, die sie gewähren lassen.
Hier geht es zur spannenden CORRECT!V – Recherche:
Brandgefährlich: So marode ist der Brandschutz in Europas AKW“

Sicherheitsrisiko GKN II – abschalten für immer!

21. September 2018 von

Neckarwestheim: Protest-Sonntagsspaziergang am 07.10.2018

Noch über vier Jahre – bis Dezember 2022 – soll im Block 2 des AKW Neckarwestheim Atomstrom und somit auch weiterer Atommüll produziert werden.
Seit dem 31.August 2018 wird in GKN 2 eine Revision durchgeführt; das Atomkraftwerk ist nicht im Leistungsbetrieb.

Jetzt wurde bei Prüfungen der vier Dampferzeuger festgestellt, dass in zwei Dampferzeugern diverse Heizrohre eine „größere Anzahl von Rissen haben“, wie das Umweltministerium in einer Presseerklärung mitteilte. Außerdem haben die Heizrohre in den Dampferzeugern „eine Schwächung der Rohrwände“, wie die EnBW lapidar mitteilt. Ursache unbekannt. Auch das Umweltministerium ist ratlos.

Die Rückkehr der Atomkraft – Return of the Atom – Atomin paluu

12. September 2018 von

Anti-Atom-Filmabend am Dienstag, 16. Oktober im Wartesaal Besigheim

„Nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 wurde in Europa zunächst kein neues Atomkraftwerk mehr gebaut. 2005 jedoch begann auf der finnischen Halbinsel Olkiluoto das französische Unternehmen Areva ein AKW neuen Typs zu errichten, das bis heute aber noch nicht in Betrieb gegangen ist. Der Grund sind natürlich explodierende Kosten und permanente Verzögerungen der Bauarbeiten. Der Widerstand in der Bevölkerung gegen dieses Großprojekt ist auffallend gering, da sehr viele vor Ort dabei einen Job gefunden haben. Dokumentation einer realen Groteske, nicht ohne finnischen Witz. Natürlich drängen sich Parallelen auf.“
Im Anschluss Austausch und Diskussion mit Vertreter*innen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim.

AKW-Rückbau Neckarwestheim: Radioaktivität lässt sich nicht abschalten!

12. September 2018 von

Sonntag, 7. Oktober, 14 Uhr:
Anti-Atom-Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim

Noch über vier Jahre – bis Dezember 2022 – soll im Block 2 in Neckarwestheim Atomstrom und weiterer hochradioaktiver Atommüll produziert werden. Trotzdem beantragt die EnBW beim Umweltministerium in Stuttgart bereits jetzt die Abriss-Genehmigung. Das Verfahren wurde bereits offiziell seitens der Behörde gestartet. Welches Ziel verfolgt die EnBW mit diesem Vorgehen?

Wir fordern die sofortige Stilllegung von Block 2, aller sieben Atomkraftwerke und aller Atomanlagen bundesweit sowie den Stopp der Atommüllproduktion! Keinen Atomstrom mehr, der die weitere rasche Energiewende ausbremst!