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AtomErbe Obrigheim

Author: AtomErbe Obrigheim

Mitglied seit: 2013-08-31 09:29:54

Beiträge von AtomErbe Obrigheim:

BBU veröffentlicht unbekannte Atom-Standorte

23. August 2017 von

…und fordert Moratorium: Kein radioaktiv belasteter Müll aus AKW und Atomanlagen auf Deponien und in Müllverbrennungsanlagen

Mehr als 40 Städte und Gemeinden sind bundesweit von der Lagerung oder Verbrennung von radioaktiv kontaminiertem Müll betroffen. Das hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) nach intensiven Recherchen heraus gefunden. Der BBU fordert ein Moratorium bei der Freigabe von radioaktiv belastetem Abfall aus Atomanlagen und eine Neubewertung der Abgabe von radioaktiven Stoffen aus Atomanlagen, aus der Industrie, der medizinischen Nutzung und ggf. weiteren Quellen. Eine zusätzliche Gesundheitsgefährdung der Menschen durch die Verteilung von radioaktiven Stoffen muss vermieden werden.

Neue Verhandlungen für die Atom-Freigabe erforderlich

26. Juli 2017 von

Die Initiative AtomErbe Obrigheim begrüßt die aktuelle Diskussion um den radioaktiv belasteten Abfall aus Atomanlagen als einen Prozess der politischen Willensbildung. Anstoß war der Protest der betroffenen Bevölkerung in Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) und Schwieberdingen (Landkreis Ludwigsburg) gegen die Lagerung dieses Abfalls auf den benachbarten Deponien. Unterstützung gab es dafür von der baden-württembergischen Landesärztekammer und dem Deutschen Ärztetag, die auf mögliche Gesundheitsgefahren hinwiesen. Inzwischen haben sich auch offizielle Stellen, d.h. der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises und der Kreistag des Landkreises Ludwigsburg gegen die Annahme des sog. freigemessenen Mülls ausgesprochen.

CASTOR-Transporte als Experiment?

16. Juni 2017 von

Es ist in Deutschland das erste Mal, dass hochradioaktive abgebrannte Brennelemente auf einem Fluss transportiert werden. Die Initiative AtomErbe Obrigheim hat den Eindruck, dass Risiken und Gefahren ausgeblendet werden und dass die mindestens fünf Transporte auf dem Neckar von AKW Obrigheim (KWO) nach Neckarwestheim als Experiment anzusehen sind. Es fängt damit an, dass es im AKW Obrigheim kein Lager für CASTOR-Behälter gibt, so dass die beladenen Behälter für den Transport wochenlang auf dem Anlagengelände im Freien „bereitgestellt“ werden müssen. Und das, obwohl wieder öfters Tiefflieger über die Region fliegen.

Castorbehälter sollen in Obrigheim lange im Freien stehen

23. April 2017 von

Aufruf zur Mahnwache am Tschernobyl-Jahrestag

Die Initiative AtomErbe Obrigheim ruft zum 31. Tschernobyl-Jahrestag am 26. April wieder zur Mahnwache von 18:00 bis 18:30 Uhr auf dem Kirchplatz in Mosbach auf, um der Opfer der damaligen Atomkatastrophe zu gedenken sowie auf die Gefahren und Risiken der Atomenergie hinzuweisen und die Abschaltung aller Atomanlagen zu fordern.

Demo am 4. März: Neckar castorfrei!

3. März 2017 von

Am Samstag, 4. März wird in Heilbronn ab 13:00 Uhr am Kiliansplatz eine Demonstration stattfinden. Dabei soll an die Katastrophe in Fukushima am 11. März 2011 erinnert und gleichzeitig gegen Castor-Transporte protestiert werden. Aus beiden Themen folgt die Forderung: Abschalten aller Atomkraftwerke, um weitere Katastrophen zu verhindern und keinen Atommüll mehr zu produzieren.

Wir treffen uns am Bahnhof Mosbach-Neckarelz um 12:15 Uhr zum gemeinsamen Fahrkartenkauf (Tagestickets für den Verbund Heilbronn), Abfahrt um 12:32 Uhr, Ankunft in Heilbronn Hbf um 12:54 Uhr. Von dort müssen wir noch etwa 10 Minuten zu Fuß gehen oder um 13:03 Uhr mit dem Bus 61 fahren. Rückfahrt voraussichtlich um 15:30 Uhr ab HN Hbf (an in Neckarelz um 16:07 Uhr) oder nach Absprache.

KWO-Abbrissmüll: Darf’s ein bisschen mehr sein?

7. Februar 2017 von

Die Initiative AtomErbe Obrigheim ist verwundert über die Äußerung der EnBW-Pressesprecherin im Gespräch mit der RNZ, dass für das Reaktorgebäude eine Nachnutzung wegen seiner radioaktiven Belastung „sehr unwahrscheinlich“ sei. Oder anders ausgedrückt: es ist mit dem Abriss zu rechnen.

Dies ist insofern erstaunlich, als EnBW bisher keinen Abriss der Gebäude auf dem KWO-Gelände beantragt hat, auch nicht mit der vierten und letzten Abbaugenehmigung, die im November 2015 beim baden-württembergischen Umweltministerium eingereicht wurde. In einer Pressemitteilung der EnBW wird dazu mitgeteilt, dass der Abbau bis 2025 abgeschlossen sein und die Anlage (KWO) dann aus dem Atomrecht entlassen werden soll. D. h. erst wenn das Atomkraftwerk keins mehr ist, sondern nur noch eine konventionelle Industrieruine, wird über Weiternutzung oder Abriss entschieden. Die Initiative AtomErbe Obrigheim findet das besorgniserregend, weil vom Umweltministerium bereits Freigabegenehmigungen für die Gebäude erteilt wurden, aber ohne Angabe, ob Gebäude abgerissen werden sollen und welche das sein könnten. Das darf sich EnBW offenbar selbst aussuchen.

Ärzte: Keine Freigabe radioaktiven Restmülls aus AKWs

31. Januar 2017 von

Pressemitteilung vom 26.01.2017: Entschließung der 5. Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 26. November 2016 in Stuttgart

Nach Plänen der grün-schwarzen Landesregierung sollen in diesem Jahr sogenannte „freigemessene“ gering radioaktive Abfälle aus dem Rückbau der Atomkraftwerke Obrigheim und Neckarwestheim auf den Bauschuttdeponien der Landkreise in Buchen, Schwieberdingen und Horrheim eingebaut werden. Gegen diese Vorhaben haben sich erhebliche Proteste erhoben, nachdem ein ursprünglich von Umweltminister Untersteller verkündetes Moratorium nach einem Gutachten des Öko-Institutes in Freiburg aufgehoben wurde.

Am 29.01.2017: „Infowelle“ in Heilbronn & Bad Wimpfen

26. Januar 2017 von

Den Neckar schützen – Keine Castor-Transporte von Obrigheim nach Neckarwestheim!

Sehr geehrte Damen und Herren,

sollte es bei der geplanten Serie von Neckar-Transporten der Obrigheimer Castoren zur Beschädigung eines Castors mit Freisetzung des tödlich radioaktiven Inhalts kommen, könnte der Neckar für hunderttausende von Jahren verseucht sein. Eilig improvisierte Maßnahmen wie beim Jagst-Unglück 2015 wären sinnlos und unwirksam. Behörden und EnBW verleugnen dieses Risiko. Faktenblind werden die Gefahren ignoriert und die Transporte als angeblich alternativlos dargestellt. Unabhängige Informationen sind unerwünscht.

AKW-Abriss ohne zusätzliche Strahlenbelastung

15. Januar 2017 von

Entgegnung zur heutigen Pressemitteilung von Umweltminister Untersteller und Ärztekammerpräsident Dr. Clever

Der Meinung von Minister Untersteller und Ärztekammerpräsident Dr. Clever, das 10-Mikro-Sievert-Konzept gewährleiste den Schutz der Bürgerinnen und Bürger, muss widersprochen werden. Dieses Konzept bedeutet eine unnötige zusätzliche Strahlenbelastung und damit eine vermeidbare Gesundheitsgefährdung.

Neuer Anlauf: Müll aus dem KWO nach Buchen?

16. Dezember 2016 von

Nachdem der baden-württembergische Umweltminister den „freigemessenen“ Abfall aus Atomanlagen wieder einmal für unbedenklich erklärt hat, hat EnBW die nächste Lieferung von Abbaumaterial aus dem AKW Obrigheim (KWO) nach Buchen angekündigt. Dieses ist zwar immer noch gering radioaktiv belastet, gilt aber nach der sog. Freimessung als „normaler“ Müll.

Die Initiative AtomErbe Obrigheim lehnt die Freigabe von Abbaumaterial aus Atomanlagen seit Jahren ab, denn es gibt keine Menge an Radioaktivität, die für Menschen unbedenklich ist. In der Wissenschaft ist das „Freimessen“ von radioaktiv belasteten Materialien umstritten, denn die Rechenmodelle, auf denen es beruht, sind Jahrzehnte alt und neuere Erkenntnisse sind nicht eingeflossen. Selbst die internationale Strahlenschutzkommission ICRP legt keinen Schwellenwert für die Unbedenklichkeit fest. Zu beachten ist auch, dass der beim KWO durchgeführte und technisch intransparente Messvorgang auf der Deponie nicht mehr nachvollziehbar ist.


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