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AtomErbe Neckarwestheim

Author: AtomErbe Neckarwestheim

Mitglied seit: 2014-12-21 16:44:05
Webseite: http://atomerbe-neckarwestheim.de/

Beiträge von AtomErbe Neckarwestheim:

DepoNIE?

10. Februar 2017 von

Was tun mit demjenigen Teil der Bau- und Anlagen-Substanz eines AKWs, der nach amtlichem Verständnis nicht als radioaktiv gezählt wird (circa 98 % der Gesamtmasse, überwiegend Beton und Metall)? Die Behörden fordern dafür einen Umgang nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, nämlich mit 1. Priorität „Verwerten“, also Weiterverwenden oder Recyceln, und mit 2. Priorität „Beseitigen“, also auf einer Deponie Lagern oder Verbrennen.

Antiatom-Frühjahrsdemo Heilbronn Sa. 4.3.2017 – Fukushima mahnt – Neckar-Castoren drohen

10. Februar 2017 von

Liebe Antiatom-Freundinnen und Freunde in der näheren und weitere Umgebung von Neckarwestheim und Obrigheim

Fukushima – in wenigen Wochen läuft die Katastrophe schon 6 Jahre, und nichts wird besser – statt dessen werden weltweit riskante AKWs weiter betrieben und das Atommüll-Desaster nimmt täglich zu.

Seit 6 Jahren habt Ihr die Antiatom-Frühjahrsdemos in Neckarwestheim mitgetragen und miterlebt, Und jede Demo war trotz der ernsten Anlässe zugleich ein Fest für eine bessere Zukunft. So war es auch schon 2011 bei der großartigen Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart.

Abrissgenehmigung GKN I: Ministerium missachtet Gesundheitsschutz, Transparenz, Bürgerbeteiligung und Vorsorgeprinzip

9. Februar 2017 von

Die EnBW hat am 03.02.17 vom Umweltministerium Baden-Württemberg die Stilllegungs- und erste Abbaugenehmigung für das Atomkraftwerk Neckarwestheim I (GKN I) erhalten.

Das Genehmigungsverfahren missachtete alle Regeln der Bürgerbeteiligung und Transparenz ebenso wie das Vorsorgeprinzip für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung.

Wir haben das Verfahren seit 3 Jahren kritisch begleitet und immer wieder Verbesserungen eingefordert.

Nach Durchsicht der 350 Seiten starken Genehmigung stellen wir leider fest: das Ergebnis ist ebenso so ungenügend wie das Verfahren.

Nach diesen Mustern ist die Genehmigung gestrickt:

Weiterlesen: Mehr Artikel

1. Dezember 2015 von

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Beachten Sie bitte auch unsere Hintergrund-Artikel:

Über uns – AG AtomErbe Neckarwestheim

Unsere Kritik und unsere Forderungen

AtomErbe – auf diese Erbschaft würden wir gerne verzichten

Besuchen Sie auch die Webdatenbank „Atommüllreport“

atommuellreport.de

 

AKW-Abriss über die Köpfe der Bürger hinweg – Das unfaire Verfahren stoppen! Neubeginn erst nach Nacharbeit durch das Umweltministerium!

17. Juni 2015 von

Amputierte BuergerrechteEin Lehrstück in Sachen Demokratie und Bürgerrechte gab es am Dienstag 16.6.15 in Neckarwestheim mit einem starken Kontrast:

Drinnen in der Reblandhalle versucht das Umweltministerium im nichtöffentlichen Erörterungstermin, das Kapitel Bürgerbeteiligung ein für alle Mal schnell hinter sich zu bringen. Die wenigen Einwender, die ihre schriftlichen Einwendungen trotz vorherigem Dämpfer vom Ministerium doch noch mündlich vertiefen wollen, erleben eine Enttäuschung nach der anderen: keine zusätzlichen Infos, Verharmlosung von Radioaktivität, Ausblendungen von Kernbereichen des Abrisses, keine Präsentation von Plänen, Vertrösten auf Unterlagen, die es später geben soll, die dann aber gar nicht veröffentlicht werden sollen.
„Noch schlimmer, als ich es mir je vorgestellt habe“ so das Fazit eines Einwenders, der sich extra die Zeit genommen hat, um von Karlsruhe ins abgelegene Neckarwestheim zu fahren.

Absage: die Bürgerinitiativen der AG AtomErbe lehnen den Erörterungstermin ab und rufen zu Protest vor der Halle auf

10. Juni 2015 von

Schluss mit der Falschfahrt im GenehmigunggsverfahrenWir sagen unsere Teilnahme am Erörterungstermin zum 1. Abrissverfahren des AKWs Neckarwestheim I ab, erklären die in der AG AtomErbe Neckarwestheim verbundenen Bürgerinitiativen zur nichtöffentlichen Sitzung am 16.6.15 in Neckarwestheim. „Für die Simulation von Bürgerbeteiligung stehen wir nicht zur Verfügung. Die Folgen der falschen Abrisspläne betreffen viele Generationen, das darf nicht im Hauruck-Verfahren genehmigt werden“, fordert H. Würth vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim und verweist auf die 2500 schriftlichen Bürgereinwendungen gegen Inhalt und Form des Verfahrens.

Erörterungstermin: eine Farce. Wir fordern: das jetzige, amputierte Verfahren stoppen und mit neuen Voraussetzungen wieder starten!

28. Mai 2015 von

Der baden-württembergische Umweltminister unterstützt unsere Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung, sagte er dem SWR. Wunderbar, hätte diese Aussage nicht einen Schönheitsfehler: sie lenkt vom aktuellen Verfahren ab, vertröstet auf die Zukunft und schiebt die Verantwortung auf die Bundesebene.

Nein, das aktuelle Verfahren zum Abriss von Neckarwestheim I ist eine Farce (und das gleiche gilt für Philippsburg 1), und dafür tragen EnBW und das baden-würtembergische Umweltministerium die Verantwortung.

Wer das Verfahren für das Gesamtvorhaben des Abrisses in viele Einzelteile aufteilt und die Bürger nur zu einem einzigen der Teile mitsprechen lässt, briAmputierte Rechtengt die Bürger um ihre Rechte.

Einwenden leicht gemacht. Anleitung und Mustertexte

6. März 2015 von

So Nicht! Jetzt Einwenden!Hier gibt es praktische Tipps und eine Dateivorlage, konkrete Einwendungsvorschläge für GKN I und Beispiele aus dem Verfahren zu Biblis.

Wie mache ich selbst Einwendungen?

JedeR, die oder der betroffen ist, kann Einwendungen einreichen. Wer ist betroffen? Das ist zunächst eine subjektive Einschätzung, aber man sollte es trotzdem erwähnen und kurz erläutern. Bei Atomanlagen mit ihren weit reichenden möglichen Auswirkungen werden die Behörden eine Betroffenheit nicht wirksam abstreiten können.
Beim Abriss von Atomanlagen entsteht zudem zumindest bundesweit eine Konkurrenz um Abliefermöglichkeiten des Mülls mit Rückwirkungen auf jedes einzelne Projekt, so dass schon alleine aus dieser Tatsache eine Betroffenheit auch bei räumlich entfernten Verfahren entsteht.

Strahlender AKW-Abriss Philippsburg 1 – Jetzt Einwenden!

20. Februar 2015 von

Hier die Sammeleinwendung und eine Erläuterung dazu.
So nicht! Einwendungen zum KKP 1Auch beim Abriss des Blocks 1 des Atomkraftwerks Philippsburg (KKP 1) wird es dreckig zugehen. Die freie Verteilung von Radioaktivität über Müll-Freigabe, Abluft und Neckarwasser wird systematisch betrieben und ebenso systematisch vom Umweltministerium als „ungefährlich“ und „sicher“ verharmlost. Wie in guten alten schwarzgelben Zeiten wirft der Umweltminister den Bürgerinitiativen „Panikmache“ vor. Weil die nicht einsehen wollen, dass grün eingefärbte AKWs sicher sind. Konsequenterweise sabotiert man gemeinsam mit der EnBW die nötige Transparenz, indem man wie in Neckarwestheim die Nachbetriebsphase, das „Freimessen“ und den Neubau einer Atommüllfabrik und eines Atommülllagers aus dem öffentlichen Genehmigungsverfahren herausnimmt, und selbst im öffentlichen Verfahren wichtige Genehmigungsteile ausklammert und beim Rest nur einen Teil der Unterlagen veröffentlicht.
 
Das „Aktionsbündnis Abriss und Stilllegung von KKP 1“ informiert über die Risiken des Abrisses, fordert den Schutz der Menschen und der Natur und ruft alle Menschen auf, Einwendungen einzureichen. Als Einzeleinwendungen und mit der vom Aktionsbündnis erarbeiteten Sammeleinwendung.
 
Mitglieder des „Aktionsbündnisses Abriss und Stilllegung von KKP 1“ sind die Bürgerinitiativen des Netzwerkes der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen, die Bürgerinitiative Müll und Umwelt Karlsruhe e. V., und der BUND-Regionalverband Mittlerer Oberrhein.

Fukushima – keine Entwarung! Demo am So. 8.3.15

15. Februar 2015 von

Fukushima - keine Entwarnung! Demo am So. 8.3.15 zum AKW NeckarwestheimKommt zur Demo am Sonntag 8.3.2015 nach Neckarwestheim (Start um 13 Uhr in Kirchheim am Neckar).
 
Motto: Fukushima – keine Entwarnung!

 
Webseite zur Demo mit detailierten Infos:
www.Endlich-Abschalten.de
  
Flyer mit Aufruf hier downloaden

 
Anreise-Karte und Mitfahr-Börse bei .ausgestrahlt

Wir fordern:

  • Es darf keine Wiederinbetriebnahme der japanischen AKWs geben!
  • Damit kein weiterer Atommüll anfällt, verlangen wir das sofortige Abschalten der noch laufenden AKWs und Atomfabriken!
  • Kein „Freimessen“, wir fordern die kontrollierte Vor-Ort-Deponierung auch des gering verstrahlten Abrissmülls!
  • Es fehlt der Ausstiegsfahrplan für den Klimakiller Kohlekraft. Wir BürgerInnen führen dezentrale Energieprojekte von unten weiter!

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