Anmelden



„Heilbronner Stimme bastelt sich das Wahlergebnis selbst“

11. Februar 2014 von

Da die Heilbronner Stimme nicht in der Lage ist, alle Leserbriefe zu veröffentlichen, helfen wir an dieser Stelle aus.
Auch die Redaktion des Bürgerportals erreichte diese „Stimme aus Heilbronn“ vom 10.02.2014

Ich bin empört über die Wahlkampfmanipulation durch die Heilbronner Stimme unter Chefredakteur Heer.

Wer schon lange vor Ende der Bewerbungsfrist die Teilnehmer des Wahlforums festlegt, beweist seine Voreingenommenheit.
Wer in maßloser Selbstüberschätzung proklamiert, welche Kandidaten alleine Chancen auf den Wahlsieg haben dürfen, ist sondern parteiisch.
Erklärte Unterstützung durch die größeren Parteien ist doch keine Vorwegnahme der Wahl durch freie Bürger/inn/en.

Wie schon häufig erinnern gerade Herrn Heers Äußerungen eher an einen Bananenstaat als an eine demokratische Republik. Und selbst wenn sich am Ende einer der langweiligen Kandidaten mit Stallgeruch und Amtsmalus durchsetzen sollte, dann braucht doch der Wahlkampf den frischen Wind derjenigen Kandidaten, deren Denken noch nicht in starre Verwaltungsschablonen gepresst ist. Zumal sich diejenigen Kandidaten mit „Verwaltungserfahrung“ bei der Plakataffäre besonders blamierten.

Interessant, dass sich der größte Günstling der Heilbronner Politik, der gesichtslose Dieter Schwarz, diesmal offen einmischt und sich nicht allein auf die obszöne Macht seines Geldes verlässt.

—————————————–

Der Redaktion wurde von anderer Seite eine Antwort aus den Reihen der Redaktion der Heilbronner Stimme zu einer ähnlich gelagerten Anfrage zugesandt. Darin heißt es :

Selbstverständlich werden wir auch über die weiteren OB-Kandidaten in Heilbronn berichten, die sich bis im Februar zum Ablauf der Bewerbungsfrist noch melden. Dazu gehört jeweils ein Porträt der Person und Auskunft darüber, welche fachlichen Ziele sie hat.

Allerdings sehe ich uns nicht zu einer nivellierenden Berichterstattung und Kommentierung verpflichtet. Aufgabe von Journalisten ist auch stets die einordnende Bewertung von Vorgängen und Personen. Objektivität bedeutet nicht, dass wir so tun müssen, als könne jeder Bewerber Kanzler, Oberbürgermeister werden oder sonstwie eine führende Position einnehmen.

Wir kennen Qualifikationen, wir kennen Konstellationen, die Stärke politischer Gruppierungen und die Stimmstärke politischer Strömungen usw. also zeigt sich im Moment, dass sich die OB-Wahl zwischen zwei Favoriten entscheiden wird. Und deshalb werden wir mit einem größeren Gewicht über die Kandidaten mit den größten Aussichten berichten, denn unter diesen wird die Entscheidung fallen.

Unser Haus hat die Erfahrung vieler Jahrzehnte und die aus vielen Wahlen mit um die 12 Bewerber um das OB-Amt – und mit dem Ergebnis in minimaler Prozentzahl oder in Bruchteilen von Prozenten.

Kommentare sind geschlossen.


Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: