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Solid Heilbronn protestiert gegen den Bundeswehr-Truck auf der IHK-Bildungsmesse

31. Mai 2011 von

Seit einiger Zeit beteiligt sich die Bundeswehr an Bildungsmessen, wie am 26.-28.5 in Heilbronn, wirbt an Schulen für Militärkarrieren und organisiert öffentliche Rekrutenvereidigungen. Mit dieser Strategie wird versucht, die Armee gesellschaftlich zu legitimieren und ein öffentliches Auftreten der Bundeswehr zur Normalität werden zu lassen.

Hinter diesem Vorgehen steckt das Bestreben, die Gesellschaft gezielt zu militarisieren und damit künftige Kriegseinsätze der Bundeswehr mehrheitsfähig zu machen.

Besonders junge Menschen sollen für eine Laufbahn beim Bund begeistert werden. Dass damit vor allem Kriegseinsätze und damit Töten und getötet Werden verbunden sind, wird verharmlost oder verschwiegen.

Immer wieder werden Soldaten unter dem Deckmantel der Hilfeleistung für „betroffene Länder“ in Kriegseinsätze, welche lediglich der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen dienen, einbezogen. Hierbei werden nicht nur zahlreiche Zivilisten getötet; auch die Zahl der umgekommenen Bundeswehr-Soldaten steigt immer weiter an. Oftmals leiden die eingesetzten Soldaten im Nachhinein unter psychischen Störungen aufgrund des mitverschuldeten Leids sowie körperlichen Beschwerden.

Dass durch Bundeswehreinsätze nicht Demokratie und Menschenrechte, sondern Tod und Leid in die Welt getragen werden, veranschaulicht das Wirken der Bundeswehr in Afghanistan.

Die Linksjugend Heilbronn protestierte mit einem Banner und dem Verteilen von Flyern gegen den Bundeswehr-Truck  auf der IHK-Bildungsmesse in Heilbronn. Wir nehmen nicht tatenlos hin, wie die Bundeswehr versucht den öffentlichen Raum für sich zu vereinnahmen und gezielt Jugendliche anzuwirbt.

Kein Werben fürs Sterben!

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